Kunstmuseum Gelsenkirchen Kunst und Arbeitskampf im Ruhrgebiet
Mit „Radikale Hoffnung“ widmet sich das Kunstmuseum Gelsenkirchen ab dem 12. Juni einer Ausstellung, die Kunst und Arbeitskampf in einen gemeinsamen historischen und politischen Zusammenhang stellt. Die internationale Gruppenschau, kuratiert von Julia Höner und Friederike Sigler, spannt den Bogen von der frühen Moderne bis in die Gegenwart und fragt, wer streiken kann, darf und sichtbar wird. Gezeigt werden Arbeiten unter anderem von Käthe Kollwitz, Gustav Metzger, Takis, Nicole Wermers und Jeremy Deller, ergänzt durch Archivmaterialien und Objekte aus Industriemuseen der Region.
Damit rückt die Ausstellung nicht nur klassische Arbeiterstreiks in den Blick, sondern auch feministische Kämpfe, prekäre künstlerische Arbeit und unbezahlte Care-Arbeit. Verortet im Kontext der Manifesta 16 Ruhr verbindet „Radikale Hoffnung“ lokale Streikgeschichte mit internationalen Perspektiven und zeigt, wie eng ästhetische Praxis und gesellschaftliche Auseinandersetzung bis heute miteinander verwoben sind. Die Eröffnung findet am 12. Juni um 19 Uhr statt.
Ab dem 12.06.2026 Kunstmuseum Gelsenkirchen, Gelsenkirchen