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wavvyboi beim ESC Besonderer Einsatz für nicht-binären ESC-Liebling

Von ms - 13.05.2026 - 08:30 Uhr
wavvyboi beim ESC
Foto: ARD / SWR
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Wavvyboi wird beim Finale des Eurovision Song Contest 2026 die deutschen Jury-Punkte verkünden. Die nicht-binäre, musikschaffende Person soll am 16. Mai live aus dem SWR-Funkhaus in Baden-Baden zugeschaltet werden und dort die deutschen Wertungen präsentieren.

Das Wichtigste im Überblick

  • Wavvyboi vergibt die deutschen Jury-Punkte beim ESC-Finale 2026
  • Wavvyboi war zweitplatzierte Person des deutschen Vorentscheids 
  • Karlsruhe bleibt Schauplatz der ESC-Pre-Show mit Barbara Schöneberger
  • Wavvyboi spricht von einer „riesigen Ehre“ und einem besonderen Moment
  • Erste Halbfinalshow mit Buhrufen über die Bühne gegangen 
  • Sarah Engels erhält beim ersten Halbfinale viel Applaus für ihren Auftritt

Neuer Ablauf in Deutschland

Die 28-Jährige Person hatte Ende Februar mit dem Titel „Black Glitter“ den zweiten Platz beim deutschen ESC-Vorentscheid „Das deutsche Finale 2026“ erreicht. Den Sieg holte damals Sarah Engels mit dem Song „Fire“. Mit der Bekanntgabe steht zugleich fest, dass die deutsche Punktevergabe nicht wie zunächst erwartet von der SWR-Veranstaltung in der Schwarzwaldhalle Karlsruhe erfolgen wird. Von dort soll es stattdessen lediglich Schalten in die ESC-Pre-Show geben. Die Sendung wird von Barbara Schöneberger moderiert und im Ersten sowie in Österreich und der Schweiz bei ORF und SRF ausgestrahlt.

Große Freude bei Wavvyboi

Wavvyboi äußerte sich bereits mit Vorfreude zum Auftritt beim internationalen Musikwettbewerb. „Leute. Ihr dachtet vielleicht, Ihr seht mich dieses Jahr nicht beim Eurovision Song Contest. Aber ihr werdet mich doch sehen. Ich habe nämlich die riesige Ehre, als Spokesperson für Deutschland dabei zu sein. Also Ihr wisst schon, diese ikonischen Momente, bei denen jedes Land live zugeschaltet wird und die berühmten 12 Points vergeben darf.“ Weiter erklärte Wavvyboi: „Keine Ahnung wie ich dabei cool bleiben soll. Aber ich freue mich einfach riesig. Es bedeutet mir natürlich super viel, meinen Rock ’n‘ Roll in die Show nach Wien zu bringen.“

Die aus Liechtenstein kommende Person tritt damit die Nachfolge von Michael Schulte an, der 2025 die deutschen Punkte verkündet hatte. In den Jahren zuvor übernahmen unter anderem Ina Müller, Elton und Barbara Schöneberger diese Aufgabe. Zuletzt hatte 2009 mit Thomas Anders ein ehemaliger Teilnehmer eines deutschen Vorentscheids die Jury-Punkte vergeben, ohne selbst beim Eurovision Song Contest aufgetreten zu sein. Anders war 2006 Zweiter des deutschen ESC-Vorentscheids geworden.

Viel Applaus für Sarah Engels 

Mit einem viel beachteten Auftritt hat Sarah Engels gestern beim ersten Halbfinale des Eurovision Song Contest in Wien für positive Reaktionen gesorgt. Die 33-Jährige präsentierte ihren Titel „Fire“ außer Konkurrenz und erhielt in der Wiener Stadthalle nach ihrem Auftritt großen Beifall vom Publikum. Deutschland ist als einer der großen ESC-Geldgeber bereits automatisch für das Finale am Samstag qualifiziert. Für Engels war es der erste große Auftritt vor ESC-Publikum in diesem Jahr. 

Im ersten Halbfinale wurden zugleich die ersten Finaltickets vergeben. Unter anderem qualifizierten sich Israel, Schweden sowie die favorisierten Beiträge aus Finnland und Griechenland. Dagegen schieden Portugal, Georgien, Montenegro, Estland und San Marino aus dem Wettbewerb aus. Für San Marino stand mit Boy George ein international bekannter Künstler auf der Bühne. Die Teilnahme Israels hatte bereits im Vorfeld des Wettbewerbs kontroverse Diskussionen ausgelöst. Während des Auftritts von Sänger Noam Bettan mit dem Titel „Michelle“ kam es neben viel Applaus auch zu einzelnen Buhrufen im Publikum. Insgesamt traten Künstler aus 15 Ländern im ersten Halbfinale gegeneinander an, das zweite Halbfinale folgt am Donnerstag, ehe am Samstag das große Finale stattfindet. Nach Angaben der Veranstalter werden weltweit erneut mehr als 150 Millionen Zuschauer erwartet.

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