Direkt zum Inhalt

Neues Leben für Danny Pintauro „Ehrliche Arbeit ist nicht peinlich“

Von ms - 13.04.2026 - 13:00 Uhr
Neues Leben für Danny Pintauro
Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire
ANZEIGE
Loading audio player...

Der frühere US-Kinderschauspieler Danny Pintauro (50) hat einen beruflichen Alltag abseits der Film- und Fernsehbranche. Der schwule 50-Jährige, der in der Sitcom „Wer ist hier der Boss?“ bekannt wurde, arbeitet derzeit als Paketfahrer, während er gleichzeitig versucht, wieder stärker in der Schauspielbranche Fuß zu fassen.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Ex-Kinderstar Danny Pintauro arbeitet aktuell als Paketfahrer neben der Jobsuche als Schauspieler
  • Der 50-Jährige wurde durch die Sitcom „Wer ist hier der Boss?“ bekannt
  • Wegen langsamer Auftragslage im Showgeschäft nimmt er reguläre Arbeit an
  • Pintauro will das Stigma gegenüber Nebenjobs in der Schauspielbranche abbauen

Sitcom-Star wird Paketfahrer

Auf einem in sozialen Medien veröffentlichten Bild zeigte sich Pintauro in einem Lieferfahrzeug, im Hintergrund Pakete. Dazu schrieb er: „Ich arbeite hart, obwohl ich 'nicht arbeite'“. Weiter berichtete er: „Heute 38 Pakete ausgeliefert!“ und ergänzte: „Es ist keine Schande, in Bewegung zu bleiben.“ Über seine aktuelle Situation erklärte er zudem: „Das Unterhaltungsgeschäft läuft soooo langsam, deshalb mache ich das, was viele Leute machen – ich versuche, mich zurechtzufinden, tauche auf und nehme die Arbeit an, die da ist, während ich gleichzeitig an der Arbeit arbeite, die ich wirklich will.“

Pintauro spielte von 1984 bis 1992 in allen acht Staffeln der Sitcom „Wer ist hier der Boss?“ an der Seite von Tony Danza, Judith Light und Alyssa Milano. In einem Gespräch mit Today.com sagte er: „Die Branche hat sich so dramatisch verändert“. Er erinnerte dabei an frühere Zeiten in Hollywood, als jährlich zahlreiche Pilotfolgen produziert worden seien und viele Nachwuchsschauspieler nach Los Angeles gekommen seien. Heute seien die Möglichkeiten deutlich eingeschränkter.

„Ehrliche Arbeit ist nicht peinlich“

Seine Tätigkeit als Paketfahrer ermögliche ihm eine flexible Zeiteinteilung, erklärte Pintauro weiter. Dadurch könne er weiterhin zu Castings gehen und gleichzeitig seinen Lebensunterhalt sichern. Zudem schätze er die damit verbundene Privatsphäre. Mit seiner öffentlichen Darstellung wolle er nach eigenen Angaben auch Vorurteile abbauen. Viele Menschen unterschätzten die finanzielle Realität ehemaliger TV-Darsteller, sagte er weiter. Einnahmen aus alten Serien reichten häufig nicht aus, um davon zu leben. „Ehrliche Arbeit ist nicht peinlich“, so Pintauro. In den vergangenen Jahren habe er daher mehrere Tätigkeiten parallel ausgeübt und parallel versucht, seine Schauspielkarriere wieder zu beleben.

Anzeige

Auch Interessant

Tom Daleys süßes Gruselfest

Halloween mit Familie auf Hawaii

Tom Daley begeistert mit Halloweenbildern seiner Familie aus Hawaii. Früher musste sich der Olympiasieger gegen Anfeindungen als schwuler Vater wehren.
Olympiastar über Pornosucht

Neue Details von Freddie Woodward

Der frühere Olympia-Wasserspringer Freddie Woodward spricht in einem neuen Podcast über seine Pornosucht, Scham und den Weg aus der Abhängigkeit.
Leo Reichs Datingleben

Coming-Out mit einer Pointe

Comedian Leo Reich spricht über sein ungewöhnliches Coming-Out, sexuelle Freiheit, die Schattenseiten von Dating-Apps und seine neue Serie.
Danny Pintauro blickt zurück

Coming-Out unter viel Druck

Fast 30 Jahre nach seinem erzwungenen Coming-Out erfährt Schauspieler Danny Pintauro, wie sehr seine Geschichte andere Menschen geprägt hat.
Mike Manning kämpft weiter

Soapstar fordert gleiche Rechte

Mit 22 outete sich Soapstar Mike Manning als bisexuell. Heute ist der Schauspieler verheiratet, Emmy-Kandidat und warnt vor Rückschritten bei LGBTIQ+.
Jude Bellingham in Unterwäsche

Viel Aufsehen um neue Kampagne

Real-Madrid-Star Jude Bellingham ist das neue Gesicht der Unterwäschekampagne von Calvin Klein - zur Freude vieler schwuler Fans online.
Ezra Sosa hat einen klaren Wunsch

Ein Mann als Tanzpartner

„Dancing with the Stars“-Profi Ezra Sosa wünscht sich einen männlichen Tanzpartner. Beim Casting hat er seinen Traum bereits angesprochen.
Ben Whishaw fordert Bond-Neustart

007 muss sich neu erfinden

Q-Darsteller Ben Whishaw fordert einen radikalen Bond-Neustart. Auch mit der nur beiläufig erzählten Sexualität seiner Figur hadert er.
Schürzenalarm bei „Heated Rivalry“

Arnaud wird zu seinem Serienlover

François Arnaud verkleidet sich als Kip aus „Heated Rivalry“ – mit wenig Stoff und einer selbstironischen Botschaft an Robbie G. K.