Stigmatisierte Sexualität Scham, Schuld und Schandmal
Am 16. April um 19:00 Uhr lädt die Uniklinik Köln zu einem med.info-Gespräch über stigmatisierte Sexualität ein. Unter dem Titel „Scham, Schuld und Schandmal“ widmet sich die Veranstaltung sensiblen Themen rund um gesellschaftliche Tabus und deren Auswirkungen.
Im Fokus stehen unterschiedliche Formen von Sexualität, die historisch und bis heute häufig ausgegrenzt werden – darunter Homosexualität, Transidentität, BDSM, Sexarbeit oder auch HIV. Der Vortrag beleuchtet, wie gesellschaftliche Stigmatisierung zu psychischen Belastungen wie Depressionen oder Angststörungen führen kann und warum Aufklärung weiterhin notwendig ist.
Referent Dr. med. Steffen Heger, Experte für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, ordnet die Thematik fachlich ein. „Scham und Schuld sind zentrale Faktoren, die viele Betroffene belasten“, so der Mediziner. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte, Fachkräfte sowie Betroffene und bietet Raum für Austausch und Reflexion.
16.04., 19:00 Uhr, Uniklinik Köln (CIO / Gebäude 70), Köln