Ein Spiegel der Generation Neue Performance des Jungen Schauspiels Frankfurt
Das Schauspiel Frankfurt zeig im März in den Kammerspielen die Performance „Paradiesvögel“ des Jungen Schauspiels, inszeniert von Martina Droste. In dieser Produktion rücken Jugendliche und junge Erwachsene zentrale Fragen ihrer Lebensrealität auf die Bühne und verhandeln existenzielle Themen wie Sinnkrisen, Verlustängste, Depression und die Suche nach Zukunftsperspektiven – kein Paradies in Sicht, aber viele kraftvolle Stimmen.
Im Hintergrund des Projekts steht ein inklusives Ensemble zwischen 15 und 22 Jahren, das sich in Workshops zusammengefunden hat. Die Teilnehmenden bringen ihre vielfältigen Biografien in die Entwicklung des Stücks ein und erzeugen so ein vielstimmiges, persönliches Bild von Herausforderungen, Hoffnungen und Widerständen jenseits romantischer Zukunftsentwürfe.
„Paradiesvögel“ wurde bereits im Januar uraufgeführt und begeistert seither durch seine ungeschminkte Direktheit und starken persönlichen Zugänge. Kritik lobt besonders den Mut der jungen Darstellenden, tief liegende soziale und psychologische Fragen offen zu legen. Die Produktion ist Teil des kontinuierlich ausgebauten Bildungs- und Theaterformats Junges Schauspiel, das junge Menschen künstlerisch stärkt und gesellschaftliche Themen ins Gespräch bringt.
05. März 2026, Kammerspiele, Frankfurt am Main