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Nicki Minaj fordert queere Community zum Parteiwechsel auf
Foto: © IMAGO / Starface
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Spaltung in der Fangemeinde Nicki Minaj fordert queere Community zum Parteivwechsel

tb - 03.02.2026 - 18:30 Uhr
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Nicki Minaj ruft LGBTQ+-Fans zur Unterstützung der Republikaner auf.

 

Kontroverse Aussagen sorgen für Empörung

Während bei der Grammy-Verleihung gefeiert wurde, fehlte eine der bekanntesten Künstlerinnen des Abends: Nicki Minaj. Statt bei der Gala anwesend zu sein, griff die Rapperin auf der Social-Media-Plattform X zum digitalen Megafon und forderte die LGBTQ+-Community überraschend auf, ihre politische Loyalität zu überdenken. Laut Minaj unterstütze die queere Gemeinschaft die Demokratinnen und Demokraten zu sehr „automatisch“ und solle ein Zeichen setzen, indem sie sich aktiv für alternative Parteien entscheide.

 

Reaktionen auf Minajs politische Kehrtwende

In mehreren Posts warf Minaj der demokratischen Partei vor, Stimmen „als selbstverständlich“ hinzunehmen und zeigte sich offen für republikanische Positionen. Gleichzeitig verbreitete sie drastische Verschwörungstheorien über Jay-Z und andere Musikgrößen, was nicht nur in den Sozialen Medien eine Welle der Kritik auslöste. Während Minajs Botschaften in konservativen Kreisen mit Zustimmung aufgenommen wurden, kam es in der queeren Community zu Irritation und scharfer Ablehnung. LGBTQ+-Aktivistinnen und -Aktivisten warfen Minaj politische Naivität und gefährliche Verharmlosung republikanischer Angriffe auf Menschenrechte vor. Besonders die Forderungen von US-Republikanern – etwa die Einschränkung von trans* Rechten und die erneute Infragestellung der Ehe für Alle – treffen in den USA weiterhin auf große Ablehnung in der Community.

 

Showbusiness rückt ab – Standing Ovations für Minajs Abwesenheit

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte bei der Grammy-Verleihung Moderator Trevor Noah: Er hob das Ausbleiben von Nicki Minaj hervor – worauf das Publikum mit Applaus reagierte. Noah betonte sarkastisch, Minaj sei derzeit beim ehemaligen Präsidenten Donald Trump „und diskutiere wichtige Themen“. Die Szene gilt als deutlicher Ausdruck des gesellschaftlichen Bruchs zwischen vielen Kulturschaffenden und Minaj. Auch in weiteren Medien wird der Bruch der Rapperin mit bisherigen Bündnispartnerinnen und -partnern kritisch beleuchtet.

 

Hintergrund: Polarisierung und Trump-Nähe

Minajs jüngste Auftritte und Posts stehen im Zusammenhang mit ihrer offen zelebrierten Nähe zum republikanischen Lager und Donald Trump. Gerade erst präsentierte sie bei einem Treffen in Washington stolz eine exklusive Trump-Mitgliedskarte und hielt mit dem US-Präsidenten Händchen. Dies ist Teil einer breiten Bewegung in den USA, die zunehmend auf Polarisierung setzt – oft auf Kosten marginalisierter Gruppen.

 

Ausblick: Zerreißprobe für Minaj und Community

Das überraschende Anbieten einer Allianz mit den Republikanerinnen und Republikanern durch eine Künstlerin, die von der queeren Szene lange gefeiert wurde, markiert einen neuen Höhepunkt in der politischen Polarisierung der US-Unterhaltungsbranche. Wie nachhaltig Minaj’ Einfluss auf die LGBTQ+- Community sein wird, bleibt offen – doch der Widerstand aus der eigenen Fangemeinde ist groß. Wird diese Entwicklung weitere Prominente dazu bewegen, politische Lager offen zu wechseln?

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