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Vorwürfe gegen Will Smith Violinist betont sexuelle Bedrohungen während Tour

Von ms - 05.01.2026 - 09:30 Uhr
Vorwürfe gegen Will Smith
Foto: IMAGO / Gonzales Photo
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US-Schauspieler und Sänger Will Smith (57) sieht sich einer Klage wegen sexueller Belästigung, unrechtmäßiger Entlassung und Vergeltungsmaßnahmen durch einen männlichen Violinisten seiner Tournee ausgesetzt. Brian King Joseph, der als Teil von Smiths „Based on a True Story: 2025 Tour“ auftrat, erhebt schwere Vorwürfe gegen den 57-Jährigen. Joseph behauptet, Smith habe „predatorisches Verhalten“ gezeigt und sei darauf aus gewesen, ihn für „weitere sexuelle Ausbeutung zu präparieren“.

Sexuelle Bedrohung während Tour?

Smith ist bekannt für seine Karriere als Teil des Hip-Hop-Duos DJ Jazzy Jeff & The Fresh Prince sowie für seine Rollen in den TV-Serien „Der Prinz von Bel-Air“ und der „Men in Black“-Filmreihe. International berühmt wurde er durch seine Rolle in „Independence Day“.  In der Klage, die beim Superior Court in Kalifornien eingereicht wurde, nennt Joseph neben Smith auch Treyball Studios Management als Beklagte. Er fordert eine Verhandlung vor einer Geschworenenjury und klagt aufgrund seiner Entlassung sowie Vergeltungsmaßnahmen.

Joseph gibt an, dass Smith ihm in einem Gespräch gesagt haben soll: „Du und ich haben eine so besondere Verbindung, die ich mit niemand anderem habe.“ Der Violinist berichtet auch von einem Vorfall während eines Tourneetermins in Las Vegas, die die Klage als „sexuelle Gewaltandrohung“ bezeichnet. Ein Unbefugter soll dabei sein Hotelzimmer betreten haben und diverse Gegenstände wie Feuchttücher oder auch HIV-Medikamente zurückgelassen haben, verbunden mit der Notiz: „Brian, ich werde spätestens um 5.30 zurück sein, nur wir“, daneben ein Herz und der Name „Stone F.“ Die Klage führte weiter aus, dass nur Mitglieder des Tour-Managements Zugang zu Josephs Zimmer gehabt hätten. Joseph benachrichtigte sowohl die Hotelsicherheit als auch die Vertreter von Smith und erstattete Anzeige bei der Polizei. Daraufhin sei der Musiker gekündigt worden, ein Umstand, der ihn „öffentlich beschämt“ habe. Dies habe bei ihm zu posttraumatischen Belastungsstörungen und einem wirtschaftlichen Schaden geführt.

Smiths Anwalt bestreitet alle Vorwürfe 

Will Smiths Anwalt, Allen B. Grodsky, wies die Vorwürfe jetzt in einer Stellungnahme gegenüber der „Daily Mail“ entschieden zurück. „Die Anschuldigungen gegen meinen Mandanten sind falsch, unbegründet und rücksichtslos. Wir bestreiten diese Vorwürfe kategorisch und werden alle rechtlichen Mittel nutzen, um diese Ansprüche zu widerlegen und die Wahrheit ans Licht zu bringen“, so Grodsky.

Zuletzt hatte Smith 2022 weltweit Aufmerksamkeit erregt, als er während der Oscarverleihung einen Kollegen auf der Bühne schlug, nachdem dieser einen Witz über seine Frau gemacht hatte. Die Folgen waren eine breite öffentliche Debatte über sein Verhalten und über die Auswirkungen von Gewalt. Seiner Karriere versetzte der Vorfall einen Dämpfer. 

Im Laufe der Jahre gab es zudem immer wieder Gerüchte und Spekulationen über die Sexualität von Will Smith, teils auch aufgrund seiner engen Freundschaft mit bestimmten Männern. Besonders in den frühen 2000er Jahren gab es wiederholt Berichterstattung über seine angebliche homo- oder bisexuelle Orientierung, doch Smith selbst hat diese Spekulationen stets entweder ignoriert oder widersprochen. Er und seine Frau, Jada Pinkett Smith, haben überdies mehrfach betont, dass sie eine offene und ehrliche Beziehung führen würden.

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