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Weihnachtliche LGBTIQ+-Filme

Weihnachtliche LGBTIQ+-Filme Diversität unterm Tannenbaum – und viel Romantik

ms - 25.12.2025 - 13:00 Uhr
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Die Weihnachtszeit ist traditionell geprägt von familiären Zusammenkünften, Kerzenschein und Geschichten über Liebe und Hoffnung. Für die LGBTIQ+-Community gibt es dabei glücklicherweise in den letzten Jahren eine wachsende Zahl an Filmen, die nicht nur romantische und berührende Geschichten erzählen, sondern auch Diversität sichtbar machen. Diese Filme verbinden das festliche Flair von Weihnachten mit queeren und schwul-lesbischen Perspektiven und bieten ein Willkommen für alle, die sich in den klassischen Weihnachtsgeschichten nicht wiederfinden.

Single All the Way

Dieser Netflix-Film erzählt die Geschichte von Peter, der seiner Familie endlich seinen langjährigen Freund vorstellen möchte. In der Vorweihnachtszeit nimmt er seinen besten Freund Charlie mit nach Hause, und was als Notlösung geplant war, entwickelt sich zu einer charmanten romantischen Komödie. Der Film ist besonders für seine humorvolle, positive Darstellung schwuler Beziehungen und für seine warme Weihnachtsstimmung bekannt.

Happiest Season

In diesem Ensemble-Drama mit Kristen Stewart und Mackenzie Davis steht die Spannung zwischen Liebe und Familienakzeptanz im Vordergrund. Abby möchte ihre Freundin Harper ihrer Familie vorstellen – doch Harper hat ihr Coming-Out noch nicht gemacht. Die Weihnachtszeit wird hier zum Symbol für Offenheit, Mut und die Bedeutung von Zugehörigkeit. Der Film kombiniert Humor, Romantik und gesellschaftliche Relevanz und ist mittlerweile ein moderner Klassiker unter queeren Weihnachtsfilmen.

Eine Überraschung zum Fest / Make the Yuletide Gay

Olaf, ein junger Mann, der normalerweise seine Homosexualität zu Hause geheim hält, kehrt über die Feiertage zurück zu seinen Eltern. Doch seine ruhige Weihnachtszeit gerät durcheinander, als sein Freund Nathan überraschend auftaucht und die Situation auf den Kopf stellt. Der Film erzählt humorvoll und warmherzig von Selbstakzeptanz, Liebe und den Herausforderungen, sich vor der Familie zu outen.

The Christmas House 

Der Film erzählt die Geschichte von Brandon (Jonathan Bennett) und Jake (Brad Harder), einem schwulen Paar, das versucht, die Feiertage in vollen Zügen zu genießen. Währenddessen kämpfen sie damit, dass ihre bisher erfolglosen Versuche, ein Kind zu adoptieren, über ihnen hängen. Der Film zeigt auf liebevolle Weise familiäre Zusammenkünfte, queere Beziehungen und die Herausforderungen und Freuden, die Weihnachten für moderne Familien bereithält.

Carol

Der Film entführt uns zu einer verbotenen Liebe in den 1950er-Jahren in New York. Die verheiratete Frau Carol Aird (Cate Blanchett) beginnt eine zarte, aber intensive Beziehung zu der jüngeren Verkäuferin Therese Belivet (Rooney Mara). Während ihre Gefühle füreinander wachsen, müssen sie gesellschaftlichen Erwartungen, Vorurteilen und den Herausforderungen ihrer persönlichen Lebensumstände trotzen. Ein Klassiker aus dem Jahr 2015, der während der Weihnachtszeit spielt und als einer der bekanntesten LGBTIQ+-Filme gilt. 

Latter Days

Es gibt viel Schnee und eine der heißesten Liebesszenen zwischen zwei schwulen Männern: „Latter Days“ ist die Story von Christian, einem strengen, gläubigen Mormonen, der nach Los Angeles versetzt wird, um dort als Missionar zu arbeiten. Dort lernt er den freigeistigen, homosexuellen Künstler Aaron kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine unerwartete Romanze, die Christian zwingt, seine religiösen Überzeugungen, seine Sexualität und seine persönlichen Grenzen zu hinterfragen. 

Die Hüter des Lichts

Der Animationsfilm erzählt die Geschichte einer Gruppe von magischen Beschützern der Kinder: dem Weihnachtsmann, der Zahnfee, dem Sandmann und dem Osterhasen. Gemeinsam stellen sie sich dem finsteren Pitch Black, der die Angst in den Herzen der Kinder verbreiten will. Mit Hilfe des neuen Hüters Jack Frost lernen sie, Mut, Vertrauen und Teamgeist einzusetzen, um die Kindheit und den Glauben an Wunder zu schützen. Zwar gibt es keine direkten LGBTIQ+-Figuren, aber Jack Frost hat seit Jahren unter schwulen Jungs eine besonders große Fangemeinde – warum das so ist, könnte ein Blick auf mitunter nicht ganz jugendfreie Fanforen beantworten. 

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