Neue Forschungsergebnisse Entscheidet Übergewicht in der Jugend über die Penisgröße?
Die Frage nach der Größe und Länge des besten Stücks ist eine, die die schwule Community seit jeher bewegt – und auch in den digitalen Dating-Apps ist es bis heute Dreh- und Angelpunkt in den allermeisten Kommunikationen. Eine neue Studie kommt dabei jetzt zu dem Schluss: Fettleibigkeit in der Kindheit und Jugend könnte die Länge des Penis bei Erwachsenen beeinflusst haben.
Fast zwei Zentimeter weniger
Die Untersuchung aus Vietnam erschien in diesen Tagen im renommierten Fachblatt "Journal of Sexual Medicine". Die Forscher untersuchten dabei 300 Männer inklusive Daten zu ihrer Kindheit und ihres heutigen Körperbaus und Gewichts. Das Ergebnis: Starkes Übergewicht in der Pubertät kann demnach dazu führen, dass erwachsene Männer später dann einen kleineren Penis haben als ursprünglich möglich – die Rede ist von bis zu 1,9 Zentimetern weniger.
Ursachenforschung noch offen
Warum dies so sein könnte, ist allerdings unklar. Die Forscher aus Vietnam konnten zwar einen möglichen Zusammenhang feststellen, allerdings nicht, welcher Körpermechanismus dahinterstecken könnte. Die Vermutungen der Experten deuten derzeit allerdings auf das männliche Sexualhormon Testosteron hin. Durch zu viel Fett am Körper könnte die Produktion des Hormons in jungen Jahren der Probanden rückläufig gewesen sein, sodass sich infolgedessen auch der Penis anders entwickelt hat. Bereits mehrfach zuvor wurde nachgewiesen, dass Testosteron einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung des besten Stück leistet. Bei erwachsenen Männern spielt ein mögliches Übergewicht dann allerdings keine Rolle mehr mit Blick auf die Zentimetermaße in der Unterhose – außer, der Penis wird ganz von Fettgewebe verdeckt. Dann reden die Forscher und Ärzte vom „Buried Penis“, dem „vergrabenen Penis“.