Direkt zum Inhalt

Dreifache Körperverletzung Homophober Angriff in Mitte

Von co - 29.10.2019 - 14:00 Uhr
Homophober Angriff in Berlin Mitte
Foto: © Mickis-Fotowelt
ANZEIGE
Loading audio player...

Ein 18-Jähriger soll am Sonntag-Nachmittag mit einer Gruppe junger homosexueller Männer am Leipziger Platz in Mitte unterwegs gewesen sein. Um etwa 18:30 Uhr wurde er angeblich von einem Mann aus einer anderen Gruppe bewusst angerempelt. Wie der Tagesspiegel schreibt, habe derselbe Mann ihn anschließend homophob beleidigt. Daraufhin soll ein zu dem Unruhestifter gehörender 17-Jähriger einem Begleiter des 18-Jährigen ins Gesicht gespuckt haben. Danach habe die Gruppe um die beiden Verdächtigen sich zerstreut und sei in unterschiedliche Richtungen geflüchtet.

Ein 20-Jähriger aus der Schwulen-Gruppe soll den 17-Jährigen verfolgt haben, der mit zwei Bekannten in die Wilhelmstraße einbog. Dort habe der Jugendliche seinem Verfolger ins Gesicht geschlagen und sei in einen BVG-Bus eingestiegen. Der 20-Jährige machte den Busfahrer auf den Schläger aufmerksam, der daraufhin anhielt. Die kurz darauf eintreffende Polizei konnte den 17-Jährigen vorläufig festnehmen. Nachdem man die Personalien des Jugendlichen aufgenommen hatte, wurde dieser entlassen. Der Fall ist noch nicht abgeschlossen.

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

MOPO„Schwule Scheiße“: St. Pauli-Buhmann Behrens relativiert seine Skandal-AussagenBILD„Wird man nicht los“ - Ex-DFB-Stürmer äußert sich zu Homophobie-EklatDie PresseKanadierin Anne Carson erhält Literaturnobelpreis: Ein oft kryptisches Werk, betörend schönBR24Niedrigwasser: Bodensee-Wasserstand nicht mehr ablesbarAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wo würdest du ein erstes Date am liebsten verbringen?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Russlands Strafen explodieren

Rekordbußen gegen LGBTIQ+

Russland verschärft die Verfolgung von LGBTIQ+-Menschen: 2025 stiegen die Geldstrafen um 83 Prozent, die Verfahren um ein Drittel.
Verbot spaltet Tasmanien

Streit um Homo-Heilung

Tasmanien will über ein Verbot von Konversionsmaßnahmen abstimmen. Während die Befürworter auf Schutz drängen, warnen Gegner vor Einschränkungen.
Behrens rechtfertigt Eklat

Kicker betont "dumme Aussage“

Zwei Jahre nach seinem homophoben Spruch spricht Fußballer Kevin Behrens über die Folgen des Eklats, Anfeindungen und Probleme bei der Vereinssuche.
Niederlande zeigen Lila

Statement gegen Ausgrenzung

Am „Lila Freitag“ zeigen die Niederlande heute Solidarität mit LGBTIQ+-Jugendlichen vor dem Hintergrund sinkender Akzeptanz gegenüber Homosexuellen.
BBC entschuldigt sich

Vorwürfe gegen schwules Paar

Nach falschen Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens entschuldigt sich die BBC bei den PinkNews-Verantwortlichen und zahlt eine hohe Entschädigung.
Mahnwache in Berlin

Schutz der Regenbogenbank

Nach wiederholten Angriffen auf den CSD-Gedenkort im Berliner Tiergarten wollen Grüne mit einer dreitägigen Mahnwache ein Zeichen setzen.
Alfie Watts ist bisexuell

Outing von britischen TV-Liebling

Der britische TV-Star Alfie Watts hat sich erstmals öffentlich als bisexuell geoutet. Der 23-Jährige sprach zudem auch über seine Ängste.
David Furnish will HIV stoppen

Ende der Übertragungen bis 2030?

David Furnish sieht die medizinischen Voraussetzungen für ein Ende neuer HIV-Übertragungen erfüllt. Doch Diskriminierung bleibt ein Hindernis.
Aus Trauer wurde Hoffnung

Pulse-Überlebender erinnert sich

Zehn Jahre nach dem Anschlag auf den Pulse-Nachtclub erinnert Brandon Wolf an seinen ermordeten Freund Drew und hilft LGBTIQ+-Jugendlichen.