In der sonst so weltoffenen Stadt Berlin kam es an einem Tag zu zwei Vorfällen, die nunmehr in den Zuständigkeitsbereich des Staatsschutzes des Landeskriminalamtes Berlin fallen. Zu einen wurde eine sehr üble Beleidigung auf Russisch gegen einen Schwulen ausgesprochen. Und zum anderen wurde gegen einen Mann, der sich in seinem Kleid überaus wohl fühlte, ein Faustschlag in das Gesicht ausgeteilt.
Am helligten Tag wurde ein Schwuler im öffentlichen Bus im Bezirk Tiergarten von einem unbekannten Russen als homophob beleidigt, der dann verschwand. In Neukölln wurde am Abend desselben Tages ein Mann, der ein Kleid trug, einfach ins Gesicht geschlagen. Der Täter entkam.
In beiden Fällen hat der Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin die Ermittlungen übernommen. Dieser ist für die Verhinderung und Bekämpfung hassmotivierter Übergriffe auf Minderheiten zuständig. Leider ist Neukölln eines der Schwerpunkte für homophobe Übergriffe in Berlin.
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