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Wetterservice zum CSD Zeichen für Vielfalt und Toleranz

Von ms - 08.06.2026 - 08:30 Uhr
Wetterservice zum CSD
Foto: iStock / LeManna
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Pünktlich zu den Christopher Street Days im Pride Monat Juni in zahlreichen deutschen Städten bietet der Deutsche Wetterdienst (DWD) erneut spezielle Wetterprognosen für die Veranstaltungen an. Unter dem Titel „CSD-Wetter“ informiert das Mitarbeitendennetzwerk BUNT@DWD über die aktuellen Wetterbedingungen bei den Demonstrationen und Straßenfesten in Deutschland. 

Das Wichtigste im Überblick

  • Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht spezielle Wetterprognosen für zehn Christopher Street Days.
  • Die Vorhersagen werden über die Social-Media-Kanäle des DWD verbreitet.
  • Die Aktion „CSD-Wetter“ wurde erstmals 2024 ins Leben gerufen.
  • Ziel ist es, Teilnehmer zu informieren und zugleich ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz zu setzen.
  • Die Initiative wurde 2025 von der „Prout At Work-Foundation“ ausgezeichnet.
  • Ob Regen oder Sonnenschein, die queere Community feiert ihre Prides 

Detaillierte Prognosen zur Pride 

Die Vorhersagen beziehen sich auf die CSD-Veranstaltungen in Dresden, Leipzig, München, Bonn, Köln, Berlin, Stuttgart, Hamburg, Essen und Frankfurt am Main. Für die Hauptstadt Sachsens funktionierte die Prognose am vergangenen Wochenende bereits sehr gut. Veröffentlicht werden die Informationen über die Social-Media-Kanäle des Deutschen Wetterdienstes. Mit der Aktion verfolgt die Bundesbehörde nach eigenen Angaben nicht nur das Ziel, Teilnehmer der Prides und Paraden bei der Planung ihrer Besuche zu unterstützen, sondern gleichzeitig soll überdies ein sichtbares Zeichen für Vielfalt und Toleranz gesetzt werden. 

Dazu erklärt der DWD: „Vielfalt wird bei uns im DWD großgeschrieben: unabhängig von Geschlecht, geschlechtlicher Identität, ethnischer und sozialer Herkunft, Nationalität, Religion oder Weltanschauung, körperlichen & geistigen Fähigkeiten, Alter sowie sexueller Orientierung - bei uns sollen sich alle willkommen und wertgeschätzt fühlen.“ Die Initiative „CSD-Wetter“ wurde erstmals im Jahr 2024 gestartet. Vorgesehen sind jeweils detaillierte Wetterprognosen für den Vormittag, die Mittagsstunden und den Abend. Damit sollen Besucherinnen und Besucher der Veranstaltungen ihre Teilnahme besser planen können. Der Deutsche Wetterdienst beschreibt den Ansatz der Aktion zudem so: „Ziel ist es, Aufmerksamkeit für Diversity zu schaffen und gleichzeitig einen praktischen Beitrag für alle Teilnehmenden der Demonstrationen zu leisten.“ Im vergangenen Jahr wurde die Aktion von der „Prout At Work-Foundation“ ausgezeichnet.

Regenbogen zum Pride 

Wer regelmäßig CSDs besucht, kennt das Phänomen: Kaum werden die Regenbogenflaggen ausgerollt, ziehen irgendwo dunkle Wolken auf. Manche sagen scherzhaft, der Himmel wolle einfach seinen eigenen Beitrag zu den Farben des Tages leisten. Das Gute dabei: Ein kurzer Schauer bringt einen CSD ohnehin selten aus dem Takt. Glitzer ist wasserfest, gute Laune meist auch – und Tanzen funktioniert bekanntlich bei Sonnenschein genauso wie im Nieselregen. In der queeren Community hält sich seit Jahren zudem die Theorie, dass Regen nur deshalb fällt, damit anschließend ein besonders schöner Regenbogen erscheinen kann. Wissenschaftlich belegt ist das zwar nicht – aber die Trefferquote scheint erstaunlich hoch. Viele Stammgäste sehen Regen inzwischen fast als inoffizielle Tradition. Schließlich gehört zu echter Pride nicht nur Sonnenschein, sondern auch die Fähigkeit, gemeinsam durch jedes Wetter zu feiern – und dabei trotzdem bunt und sichtbar zu bleiben.

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