Weltkriegs-Granate im Rektum Explosives Hinterteil eines Franzosen
Einigee schwule Franzosen haben ganz offensichtlich ein besonders explosives Hinterteil: Ein ungewöhnlicher medizinischer und polizeilicher Einsatz hat sich am vergangenen Wochenende im Krankenhaus Rangueil in Toulouse ereignet. Ein Mann erschien dort in der Notaufnahme mit einem Artilleriegeschoss aus dem Ersten Weltkrieg, das sich in seinem Rektum befand. Wegen der möglichen Explosionsgefahr wurden Spezialkräfte hinzugezogen und ein Sicherheitsbereich eingerichtet.
Granate im Allerwertesten
Der Mann hatte sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Notaufnahme vorgestellt und anfangs über starke Schmerzen im Gesäßbereich geklagt. Auf Nachfrage gab er an, sich einen Gegenstand eingeführt zu haben, ohne diesen näher zu beschreiben. Das medizinische Personal verständigte daraufhin den diensthabenden Arzt. Während des anschließenden chirurgischen Eingriffs stellten die behandelnden Ärzte mit großer Überraschung fest, dass es sich bei dem „Gegenstand“ um eine rund zwanzig Zentimeter lange und etwa vier Zentimeter breite Granate handelte. Der Fund sorgte im Operationssaal für erhebliche Anspannung.
Ärzte alarmieren Spezialeinheit
Da zunächst unklar war, ob von dem Sprengkörper noch eine Gefahr ausging, wurden Polizei und spezielle Kampfmittelräumer alarmiert. Zusätzlich wurden Feuerwehrkräfte vorsorglich in Bereitschaft versetzt, um mögliche Brandrisiken abzusichern. Nach Angaben der Einsatzkräfte konnte das Geschoss schließlich entschärft werden. Es stellte damit keine Explosionsgefahr mehr dar und soll aus der Zeit gegen Ende des Ersten Weltkriegs stammen. Die Herkunft des Objekts ist bislang unklar.
Der Mann befindet sich nach dem letztendlich erfolgreichen Eingriff weiterhin unter medizinischer Beobachtung. Nach Angaben der Behörden ist zudem eine Vernehmung durch die Polizei vorgesehen. Die Staatsanwaltschaft Toulouse wird sich ebenso mit dem Fall befassen, um die Umstände des Vorfalls zu klären.