Direkt zum Inhalt
Erste Weltkriegs-Granate im Rektum

Weltkriegs-Granate im Rektum Explosives Hinterteil eines Franzosen

ms - 04.02.2026 - 10:00 Uhr
Loading audio player...

Einige schwule Franzosen haben ganz offensichtlich ein besonders explosives Hinterteil: Ein ungewöhnlicher medizinischer und polizeilicher Einsatz hat sich am vergangenen Wochenende im Krankenhaus Rangueil in Toulouse ereignet. Ein 24-jähriger Mann erschien dort in der Notaufnahme mit einem Artilleriegeschoss aus dem Ersten Weltkrieg, das sich in seinem Rektum befand. Wegen der möglichen Explosionsgefahr wurden Spezialkräfte hinzugezogen und ein Sicherheitsbereich eingerichtet.

Granate im Allerwertesten 

Der Mann hatte sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Notaufnahme vorgestellt und anfangs über starke Schmerzen im Gesäßbereich geklagt. Auf Nachfrage gab er an, sich einen Gegenstand eingeführt zu haben, ohne diesen näher zu beschreiben. Das medizinische Personal verständigte daraufhin den diensthabenden Arzt. Während des anschließenden chirurgischen Eingriffs stellten die behandelnden Ärzte mit großer Überraschung fest, dass es sich bei dem „Gegenstand“ um eine rund zwanzig Zentimeter lange und etwa vier Zentimeter breite Granate handelte. Der Fund sorgte im Operationssaal für erhebliche Anspannung.

Ärzte alarmieren Spezialeinheit 

Da zunächst unklar war, ob von dem Sprengkörper noch eine Gefahr ausging, wurden Polizei und spezielle Kampfmittelräumer alarmiert. Zusätzlich wurden Feuerwehrkräfte vorsorglich in Bereitschaft versetzt, um mögliche Brandrisiken abzusichern. Nach Angaben der Einsatzkräfte konnte das Geschoss schließlich entschärft werden. Es stellte damit keine Explosionsgefahr mehr dar und soll aus der Zeit gegen Ende des Ersten Weltkriegs stammen. Die Herkunft des Objekts ist bislang unklar.

Der Mann befindet sich nach dem letztendlich erfolgreichen Eingriff weiterhin unter medizinischer Beobachtung. Nach Angaben der Behörden ist zudem eine Vernehmung durch die Polizei vorgesehen. Die Staatsanwaltschaft Toulouse wird sich ebenso mit dem Fall befassen, um die Umstände des Vorfalls zu klären. 

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

"Homosexuelle oft Mutigste"

Starke Rede von Ex-Bundespräsident

Ex-Bundespräsident Christian Wulff ruft dazu auf, dass sich die Mehrheit der Gesellschaft aktiver für Rechte der queeren Community, engagieren müsse.
Juristischer Wendepunkt

Deutliche Worte für Grundrechte

Der EuGH hat entschieden, alle Mitgliedsstaaten müssen die Geschlechtsidentität von trans* Bürgerinnen und Bürgern rechtlich anerkennen.
Hass wegen Fingernagellack

Fußballprofi massiv beschimpft

Borja Iglesias, Stürmer von Celta Vigo mit bunten Fingernägeln, sah sich erneut massiven homofeindlichen Anfeindungen ausgesetzt,
Preissegen für Heated Rivalry

Gewinner bei den Queerties Awards

Die schwule Hit-Serie "Heated Rivalry" wurde bei den Queerties Awards als Bestes Drama ausgezeichnet. Einen zweiten Preis gab es für François Arnaud.
Schwule und bisexuelle Wähler

Trotz diskriminierender Politik

Nigel Farages Reform UK ist laut einer aktuellen Umfrage die bevorzugte Partei unter schwulen und bisexuellen Männern im Vereinigten Königreich.
Attacke auf queere Autofahrer

Kansas zieht Führerscheine ein

Binnen von rund zwei Wochen wurden in Kansas über 1.700 Führerscheine von trans* Personen aufgrund ihres Geschlechtseintrags für ungültig erklärt.
Urteilsspruch in Kenia

Haftstrafe mit Signalwirkung

Besonderes Urteil in Kenia: Zwei Männer wurden jetzt zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie zwei Schwule ausgeraubt und missbraucht haben.
Russlands perfide Spionage

Handys aus der Ukraine im Visier

Russland weitet seine Überwachung der queeren Community aus und sucht jetzt auf ukrainischen Handys in besetzten Gebieten nach LGBTIQ+-Hinweisen.
Aktionsplan in Frankfurt

Unterstützung der queeren Community

Ein neuer Aktionsplan mit über 170 Maßnahmen soll die LGBTIQ+-Community in Frankfurt am Main stärken, die Stadt soll zur "queeren City" werden.