Direkt zum Inhalt

Tom Daley schreibt Geschichte Olympic Channel feiert Premiere mit Emmy-Nominierung

Von ms - 28.09.2026 - 16:00 Uhr
Tom Daley schreibt Geschichte
Foto: Olympic Channel
ANZEIGE
Loading audio player...

Eine Dokumentation über den britischen schwulen Wassersprung-Star Tom Daley (32) hat dem Olympic Channel eine Premiere beschert. „Tom Daley: 1.6 Seconds“ ist für die International Emmy Awards 2026 nominiert worden. Noch nie zuvor hatte es eine Dokumentation des Olympic Channel in die Auswahl für die renommierte internationale Fernsehauszeichnung geschafft.

Das Wichtigste im Überblick

  • Die Dokumentation „Tom Daley: 1.6 Seconds“ ist für die International Emmy Awards 2026 nominiert.
  • Für den Olympic Channel ist es die erste Nominierung einer eigenen Dokumentation bei den International Emmy Awards.
  • Der gemeinsam mit Warner Bros. Discovery und Western Edge Pictures produzierte Film tritt in der Kategorie „Sports Documentary“ an.
  • Im Mittelpunkt steht die Karriere des britischen Wasserspringers und fünfmaligen Olympiamedaillengewinners Tom Daley.
  • Die Dokumentation behandelt unter anderem Daleys Olympiasieg bei Tokio 2020, seine letzten Olympischen Spiele in Paris 2024 sowie persönliche Verluste und Erfolge.
  • Insgesamt wurden 64 Produktionen und Leistungen für die diesjährigen International Emmy Awards nominiert.
  • Die Gewinner werden bei der 54. International Emmy Awards Gala am 23. November in New York bekannt gegeben.

Karriere und persönliches Leben 

Der Film über den fünfmaligen Olympiamedaillengewinner wurde in der Kategorie „Sports Documentary“ nominiert. Produziert wurde „Tom Daley: 1.6 Seconds“ vom Olympic Channel gemeinsam mit Warner Bros. Discovery und Western Edge Pictures. Die International Emmy Awards würdigen Fernsehproduktionen, die ursprünglich außerhalb der Vereinigten Staaten produziert und ausgestrahlt wurden.

Die Dokumentation zeichnet nicht nur die sportliche Laufbahn des britischen Wasserspringers nach, sondern beschäftigt sich auch mit persönlichen Erfahrungen, Verlusten und Erfolgen, die Daleys Karriere geprägt haben. Ein Schwerpunkt liegt auf den Olympischen Spielen Tokio 2020, bei denen Daley Gold gewann. Auch seine Teilnahme an den Olympischen Spielen Paris 2024, den letzten seiner Karriere, wird thematisiert. Daley nahm insgesamt fünfmal an Olympischen Spielen teil und gewann im Laufe seiner Karriere fünf olympische Medaillen.

Erstmals Olympic Channel im Rennen

Die Nominierung hat für den Olympic Channel besondere Bedeutung. Mit „Tom Daley: 1.6 Seconds“ steht erstmals eine Dokumentation des Senders auf der Nominierungsliste der International Emmy Awards. Bekannt gegeben wurden die Kandidaten von der International Academy of Television Arts & Sciences in New York. Insgesamt umfasst die diesjährige Auswahl 64 Nominierungen. Welche Produktionen und Fernsehleistungen ausgezeichnet werden, entscheidet sich am 23. November. Dann findet in New York City die 54. Gala der International Emmy Awards statt.

Academy spricht von starkem Wettbewerb

Bruce L. Paisner, Präsident und CEO der International Academy, verwies anlässlich der Bekanntgabe auf die internationale Konkurrenz bei den diesjährigen Auszeichnungen. „Die International Emmy Awards sind so umkämpft wie eh und je, mit einer herausragenden Auswahl an Einreichungen aus aller Welt, die um eine begehrte Nominierung konkurrieren“, sagte Paisner. Zugleich blickte er auf die Preisverleihung im November voraus: „Wir freuen uns darauf, die internationale Fernsehgemeinschaft zusammenzubringen, um diese außergewöhnlichen Programme und Leistungen zu feiern.“ Für „Tom Daley: 1.6 Seconds“ entscheidet sich damit am 23. November, ob auf die historische erste Nominierung des Olympic Channel auch dessen erste Auszeichnung für die Dokumentation folgt. „Tom Daley: 1.6 Seconds“ ist für Deutschland als Streaming-Titel bei discovery+ vorgesehen, auch eine Vermarkung über HBO Max ist im Gespräch.  

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

Süddeutsche ZeitungUnderdox-Festival in München: Die letzten Filme vor dem TodMOPOErst bepöbelt, dann verprügelt: Schwules Paar nach Einheitsfest angegriffentazSchwuler Lehrer über Outing: „Als ob eine Bombe platzt“tazJubel, Trubel, Hassverbrechen: Weitgehend friedliche Einheitsfeier in BremenAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wo würdest du ein erstes Date am liebsten verbringen?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Mehr Schutz für Gewaltopfer

Neues Gesetz erleichtert Trennung

Opfer häuslicher Gewalt sollen sich leichter aus gemeinsamen Mietverträgen lösen können – davon profitieren auch schwule Männer.
Zwischenwahlen in den USA

Queere Gen Z setzt auf Werte

Für die LGBTIQ+-Generation Z in den USA zählen bei Kandidaten vor allem gemeinsame Werte – deutlich mehr als eine gemeinsame Identität.
Coming-Out im Fußball

Schiedsrichter erzählt Details

Schiedsrichter Ryan Atkin spricht öffentlich über sein Schwulsein – und erhält dafür die Unterstützung des englischen Fußballverbands.
James Baldwin im Kino

Neuer Film über schwulen Autor

Barack und Michelle Obamas Produktionsfirma bringt „Baldwin: A Love Story“ über James Baldwins Leben, Lieben und Werk ins Kino.
Schwule Liebe gewinnt Gold

Fernfahrer-Drama holt Filmpreis

Das schwule Liebesdrama „Flesh & Fuel“ gewinnt beim Zurich Film Festival das Goldene Auge und erhält rund 26.700 Euro Preisgeld.
Blackfacing sorgt für Empörung

LGBTIQ+-Bar zieht Konsequenzen

Ein Blackface-Auftritt in einer LGBTIQ+-Bar in Pittsburgh sorgt landesweit für Empörung und entfacht eine Debatte über Rassismus in der Drag-Szene.
Eklat in Oregon

Streit um LGBTIQ+-Vorgabe

Oregon gewährt einer christlichen Adoptionsbewerberin eine Ausnahme von einer Vorgabe zur Unterstützung der LGBTIQ+-Identität von Kindern.
Fauci für HIV-Arbeit geehrt

Auszeichnung für Anthony Fauci

Anthony Fauci wird für seinen jahrzehntelangen Einsatz gegen HIV/Aids und seine Zusammenarbeit mit der LGBTIQ+-Community ausgezeichnet.
Meta sperrt Mister Gay Europe

Pereira kämpft um seine Konten

Meta sperrte sämtliche Konten von Mister Gay Europe Michael Pereira. Trotz Bezahlabo erfährt der Schweizer nicht, warum.