Direkt zum Inhalt
Tödliche Messerstecherei
Foto: iStock / gregobagel
ANZEIGE

Tödliche Messerstecherei Trans* Studentin tot in Uni-Wohnanlage in Seattle aufgefunden

ms - 12.05.2026 - 12:00 Uhr
Loading audio player...

In den USA ist eine 19 Jahre alte trans* Studentin der University of Washington nach einem Messerangriff ums Leben gekommen. Die Tat ereignete sich am vergangenen Sonntag in einer studentischen Wohnanlage außerhalb des Campus in Seattle.

Das Wichtigste im Überblick

  • 19-jährige trans* Studentin der University of Washington in Seattle getötet
  • Angriff ereignete sich in Wohnanlage außerhalb des Campus
  • Polizei sucht nach männlichem Tatverdächtigen
  • Universität spricht von laufender Ermittlung und Unterstützungsangeboten

Tod im Waschraum 

Nach Angaben der Polizei von Seattle handelt es sich bei dem Opfer nach bisherigen Erkenntnissen um eine 19-jährige trans* Frau, die an der Universität eingeschrieben war. Eine offizielle Identifizierung stand zunächst noch aus. Die Studentin wurde kurz nach 22 Uhr am Sonntagabend in einem Waschraum der Wohnanlage gefunden.

Die Wohnanlage „Nordheim Court“ wird privat betrieben, steht jedoch in Verbindung mit der Universität und befindet sich im Stadtteil U-Village nahe eines Einkaufszentrums. Die Wohnanlage umfasst 454 Wohneinheiten und besteht aus mehreren Gebäuden, die um einen Innenhof angeordnet sind. Bewohnerinnen und Bewohner erhielten laut NBC News eine offizielle Warnmeldung der Universität, in ihren Wohnungen zu bleiben und Türen sowie Fenster zu verschließen. Diese Anordnung wurde gegen ein Uhr nachts wieder aufgehoben, während die Ermittlungen zu dem Todesfall weiterliefen.

Fahndung nach mutmaßlichem Täter

Der zuständige Ermittler Eric Muñoz teilte mit, Einsatzkräfte hätten noch versucht, das Leben der jungen Frau zu retten. Sie sei jedoch noch am Tatort für tot erklärt worden. Die Polizei sucht mittels einer Großfahndung nach einem männlichen Verdächtigen. Dieser wird als etwa 1,68 bis 1,73 Meter groß beschrieben, mit Bart sowie dunkler Hautfarbe. Er habe eine Weste, ein Hemd und Jeans getragen. Hinweise werden weiterhin ausgewertet. Die Behörden sprechen von der Suche nach der „verantwortlichen Person für dieses grausame Verbrechen“.

Ein Sprecher der Universität erklärte, die Identität der Studentin werde erst nach Benachrichtigung der Angehörigen veröffentlicht. Man respektiere die Privatsphäre der Familie während des gesamten Verfahrens. Zudem sei bislang weder ein Tatverdächtiger noch ein Motiv festgestellt worden. Die Universität arbeite mit dem Betreiber der Wohnanlage zusammen, um Studenten zu unterstützen. Auch Universitätspräsident Robert J. Jones äußerte sich betroffen. Er sprach der Familie sein Beileid aus und betonte, dass Gewalt gegen trans* Personen besonders belastend für Mitglieder der LGBTIQ+-Community sei. Die Universität habe Unterstützungsangebote für Studenten eingerichtet. 

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

News zu Heated Rivalry 2

Hudson Williams verrät Details

„Heated Rivalry 2“ wird derzeit gedreht und soll 2027 mit neuen Konflikten und mehr Emotionalität starten, verriet jetzt Schauspieler Hudson Williams.
Schwule Juden

Mehr Sichtbarkeit in der Community

Eine LGBTIQ+-Tora-Gruppe in Oregon liest jüdische Texte neu und will LGBTIQ+-Menschen darin als Teil der jüdischen Geschichte sichtbar machen.
Streisand greift Trump an

Streit um das Kennedy Center

Barbra Streisand kritisiert Präsident Trumps Vorgehen beim Kennedy Center, dessen Umbenennung juristisch und politisch umstritten ist.
Zehn Jahre Projekt „WiR*“

Aufklärung gerät unter Druck

Das Kölner Projekt „WiR*“ feiert zehn Jahre Aufklärungsarbeit – und warnt vor zunehmender Queerfeindlichkeit an Schulen.
Kolumbien sagt Nein zu LGBTIQ+

Kritik an neuem Regierungskurs

Kolumbien verlässt eine wichtige internationale LGBTIQ+-Koalition, während Menschenrechtsvereine vor anhaltender Gewalt gegen die Community warnen.
Vapen bei LGBTIQ+-Jugendlichen

Mobbing verstärkt den Trend

Eine neue Untersuchung sieht einen Zusammenhang zwischen der Ausgrenzung und Mobbing von LGBTIQ+-Jugendlichen und ihrem erhöhten Vape-Konsum.
ESC-Krise in Großbritannien

Prüfung des Auswahlverfahrens

Nach dem letzten Platz 2026 beim ESC soll das britische Eurovision-Auswahlverfahren jetzt im Parlament genauer untersucht werden.
Volkszählung in den USA

Neue Regeln sorgen für Kritik

Geplante Regeln für die US-Volkszählung 2030 könnten trans* Menschen zur Offenlegung ihrer Geschlechtsidentität gegenüber dem Staat zwingen.