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Sexueller Rassismus Diskriminierung im Netz

Von co - 16.09.2019 - 15:00 Uhr
Diskriminierung im Netz
Foto: ©NoSystem images
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Eine australische Studie bestätigt: Sexueller Rassismus auf Dating-Plattformen hat negative Auswirkungen auf die seelische Gesundheit. Durchgeführt wurde die Studie von Dr Michael Thal, University of Queensland, der mehr als 1000 Grindr-Nutzer zu ihren Erfahrungen mit Rassismus in der Dating-Szene befragte. Etwa ein Viertel der Teilnehmer gehörte nicht-weißen Minderheiten an.

Die Studien-Teilnehmer sollten einschätzen, wie oft sie schon aufgrund ihrer Hautfarbe als Sex- oder Dating-Partner abgelehnt wurden. Zusätzlich wurde anhand von Fragen zu Selbstwertgefühl und genereller Zufriedenheit ihre seelische Gesundheit ermittelt.

Das Resultat: Eine häufige Ablehnung aufgrund der ethnischen Zugehörigkeit hängt zusammen mit einem niedrigeren Selbstwertgefühl und weniger Zufriedenheit. Weiße Männer waren am wenigsten betroffen, asiatische und südasiatische Männer am häufigsten.

Ob die Abneigung nun mit Vorurteilen zusammenhängt oder nur von persönlichen Präferenzen abhängt – harmlos ist sie nicht. Daher empfiehlt der Forscher, dass Dating-Apps mit positiven Botschaften gegen jegliche Form Diskriminierung vorgehen sollen und lobt Grindrs Kindr-Initiative.

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