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Samenspender verklagt Klinik „Kinder sollen Mutter und Vater haben“

Von co - 01.10.2020 - 14:00 Uhr
„Kinder sollen Mutter und Vater haben“
Foto: © monkeybusinessimages
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Der 49-jährige Brite Neil Gaskell erklagte erfolgreich eine fünfstellige Summe von der CARE Fertility Clinic in Manchester. Der Grund der Klage: Die Klinik nutzte seine Samenspende, um gleichgeschlechtlichen Paaren zu Kindern zu verhelfen. Gaskell spendete 2010, um eine Vergünstigung auf die künstliche Befruchtung seiner Frau zu bekommen, nachdem die Klinik ihn darüber informierte, dass er „Super-Spermien“ mit einer „ungewöhnlich hohen Motilität“ habe. Damals vereinbarte er, dass keines seiner Spermien genutzt werde, um gleichgeschlechtlichen Paaren oder Single-Müttern zu helfen.

2016 gab CARE jedoch zu, Fehler gemacht zu haben. Die Entscheidung zur Klage habe nichts mit Homophobie zu tun, so Gaskell gegenüber der Mail on Sunday. Er denke jeden Tag an diese Kinder und sorge sich um ihre Erziehung – darüber, ob sie vielleicht gehänselt werden. „Ich wollte das nicht für meine Kinder.“ Er habe keinerlei Problem mit gleichgeschlechtliche Elternteilen. Doch für seine Kinder habe er sich eine Vaterfigur gewünscht, damit diese nicht nach ihm suchten.

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