Direkt zum Inhalt
Sultan Hassanal Bolkiah // © Corporal Kyle J. Cosner
Foto: Sultan Hassanal Bolkiah // © Corporal Kyle J. Cosner
ANZEIGE

Neufassung des Strafgesetzbuches Brunei: Todesstrafe für gleichgeschlechtlichen Sex

ae - 28.03.2019 - 10:56 Uhr
Loading audio player...

Das Sultanat Brunei ist ein Staat in Südostasien, in dem nach geltender islamischer Scharia Homosexualität als illegal geahndet wird. Ab Mittwoch, den 3. April 2019, ist eine Neufassung des Strafgesetzbuches vorgesehen, welche besagt, dass homosexuelle Partner nicht nur mit Peitschenhieben oder Geldstrafen bestraft, sondern sogar zu Tode gesteinigt werden können, wie der Spiegel berichtet.

Sultan Hassanal Bolkiah hatte die Verschärfung des Strafrechts bereits vor fünf Jahren angekündigt. Jedoch konnten internationale Proteste Schlimmeres verhindern. Bis 2014 galt das Scharia-Recht nur für Muslime, ab 2014 wurde das Strafrecht auf alle Bürger, also auch auf Nicht-Muslime, ausgeweitet. Die Organisation `The Brunei Project` fordert eine sofortige Stellungnahme sowie einen Stopp des Gesetzes. Man hofft, dass ihr Aufruf die Einführung des neuen Strafgesetzes noch stoppen kann.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

News zu Heated Rivalry 2

Hudson Williams verrät Details

„Heated Rivalry 2“ wird derzeit gedreht und soll 2027 mit neuen Konflikten und mehr Emotionalität starten, verriet jetzt Schauspieler Hudson Williams.
Schwule Juden

Mehr Sichtbarkeit in der Community

Eine LGBTIQ+-Tora-Gruppe in Oregon liest jüdische Texte neu und will LGBTIQ+-Menschen darin als Teil der jüdischen Geschichte sichtbar machen.
Streisand greift Trump an

Streit um das Kennedy Center

Barbra Streisand kritisiert Präsident Trumps Vorgehen beim Kennedy Center, dessen Umbenennung juristisch und politisch umstritten ist.
Zehn Jahre Projekt „WiR*“

Aufklärung gerät unter Druck

Das Kölner Projekt „WiR*“ feiert zehn Jahre Aufklärungsarbeit – und warnt vor zunehmender Queerfeindlichkeit an Schulen.
Kolumbien sagt Nein zu LGBTIQ+

Kritik an neuem Regierungskurs

Kolumbien verlässt eine wichtige internationale LGBTIQ+-Koalition, während Menschenrechtsvereine vor anhaltender Gewalt gegen die Community warnen.
Vapen bei LGBTIQ+-Jugendlichen

Mobbing verstärkt den Trend

Eine neue Untersuchung sieht einen Zusammenhang zwischen der Ausgrenzung und Mobbing von LGBTIQ+-Jugendlichen und ihrem erhöhten Vape-Konsum.
ESC-Krise in Großbritannien

Prüfung des Auswahlverfahrens

Nach dem letzten Platz 2026 beim ESC soll das britische Eurovision-Auswahlverfahren jetzt im Parlament genauer untersucht werden.
Volkszählung in den USA

Neue Regeln sorgen für Kritik

Geplante Regeln für die US-Volkszählung 2030 könnten trans* Menschen zur Offenlegung ihrer Geschlechtsidentität gegenüber dem Staat zwingen.