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„Heated Rivalry“ wird real Serienerfolg hilft LGBTIQ+-Community

Von ms - 30.09.2026 - 15:30 Uhr
„Heated Rivalry“ wird real
Foto: HBO Max
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Aus einer Idee aus der Welt von „Heated Rivalry“ wird eine reale Hilfsorganisation: Die Produktionsfirma hinter der erfolgreichen schwulen Eishockey-Romanze hat die Irina Foundation gegründet. Die Stiftung ist nach einer Organisation aus Rachel Reids Romanvorlage benannt und soll insbesondere LGBTIQ+-Menschen durch Sport- und Kunstangebote unterstützen.

Das Wichtigste im Überblick

  • Die Produktionsfirma hinter „Heated Rivalry“, Accent Aigu Entertainment, hat die gemeinnützige Irina Foundation gegründet.
  • Die Stiftung ist unmittelbar von den Figuren Shane Hollander und Ilya Rozanov aus Rachel Reids „Game Changers“-Romanen inspiriert.
  • In „Heated Rivalry“ gründen Shane und Ilya selbst eine nach Ilyas verstorbener Mutter Irina benannte Wohltätigkeitsorganisation.
  • Die reale Stiftung will Inklusion, psychisches Wohlbefinden und Resilienz fördern und entsprechende Sport- und Kunstprogramme unterstützen.
  • Ein Schwerpunkt liegt auf LGBTIQ+-Menschen.
  • Autorin Rachel Reid zeigte sich von der Umsetzung ihrer fiktiven Stiftung begeistert: „Ich freue mich so sehr darüber. Es bedeutet mir unglaublich viel.“

Hilfe für LGBTIQ+-Menschen 

Hinter der Initiative steht Accent Aigu Entertainment, die Produktionsfirma von „Heated Rivalry“, die von den Mitgründern Jacob Tierney und Brendan Brady geführt wird. Tierney ist Mastermind und Regisseur der schwulen Hit-Serie. Die Stiftung will nach eigenen Angaben „Inklusion sowie psychisches Wohlbefinden und Widerstandsfähigkeit“ fördern. Unterstützt werden sollen Programme, die Menschen durch organisierten Sport und Kunstangebote miteinander verbinden. Im Mittelpunkt sollen LGBTIQ+-Menschen sowie gesellschaftlich unterversorgte Gruppen stehen. Mit Kate Spade New York hat die Stiftung bereits ihren ersten Geldgeber gefunden. Auch die Männerpflegemarke Harry’s gehört zu den frühen Unterstützern des Projekts.

Vorbild sind Shane und Ilya

Der Name der Stiftung dürfte Fans von „Heated Rivalry“ unmittelbar vertraut sein. Die reale Organisation ist von Rachel Reids miteinander verbundenen Liebesromanen der „Game Changers“-Reihe inspiriert. In der Romanvorlage gründen die beiden Hauptfiguren Shane Hollander und Ilya Rozanov am Ende von „Heated Rivalry“ selbst eine Wohltätigkeitsorganisation. Diese trägt den Namen von Ilyas verstorbener Mutter Irina, die mit eigenen psychischen Problemen zu kämpfen hatte. Genau diese fiktive Organisation diente nun als Vorbild für die reale Stiftung der Serienproduzenten.

„Wir haben den Namen Irina Foundation gewählt, weil Irina im Herzen von ‚Heated Rivalry‘ für etwas viel Größeres steht. Sie erinnert uns daran, dass hinter jedem Kampf ein Mensch steht, der es verdient, gesehen, geliebt und unterstützt zu werden“, sagte Jayme Alter Wilson, Präsidentin von Accent Aigu Entertainment. Die Verantwortlichen wollen dabei ausdrücklich die Begeisterung für die Figuren und die Geschichte nutzen, um Projekte außerhalb der fiktiven Welt zu unterstützen. „Die Stiftung ist unsere Art, diese Botschaft zu würdigen. Wir hoffen, die Liebe, die die Menschen für die von Rachel geschaffene Welt und für Shane und Ilya empfinden, in etwas zu verwandeln, das in der realen Welt einen bedeutsamen Unterschied bewirken kann“, so Wilson.

Rachel Reid reagiert begeistert

Auch bei der konkreten Ausrichtung orientiert sich die reale Stiftung an der Geschichte von Shane und Ilya. Die beiden Figuren nutzen ihre Wohltätigkeitsorganisation in den Romanen unter anderem dazu, ein Jugend-Eishockeycamp zur Förderung von Inklusion aufzubauen. Die reale Irina Foundation will nach eigenen Angaben etablierte gemeinnützige Organisationen fördern, die bereits geeignete Kunst- und Sportprogramme anbieten und deren Arbeit mit den Zielen der Stiftung übereinstimmt. Damit soll nicht zwingend eine eigene Infrastruktur für sämtliche Angebote aufgebaut werden. Stattdessen sollen bestehende gemeinnützige Programme unterstützt werden, die sich mit Sport und Kunst für Inklusion, psychisches Wohlbefinden und gesellschaftliche Teilhabe einsetzen.

Für Rachel Reid, auf deren Romanen „Heated Rivalry“ basiert, erhält damit eine von ihr erfundene Organisation ein reales Gegenstück. Die Autorin reagierte kurz nach Bekanntgabe der Gründung auf den entsprechenden Instagram-Beitrag der Stiftung. „Ich freue mich so sehr darüber. Es bedeutet mir unglaublich viel“, schrieb Reid. Die Irina Foundation verbindet damit die fiktionale Geschichte von Shane Hollander und Ilya Rozanov mit einem realen gemeinnützigen Zweck.

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