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Fast zu Tode geprügelt Trans-Jugendlicher in eigener Wohnung angegriffen

Von co - 01.07.2020 - 11:49 Uhr
Fast zu Tode geprügelt - 18-jähriger Trans-Mann am Beatmungsgerät
Foto: © PhonlamaiPhoto
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Der schwarze Trans-Mann Kristian Rouse (18) wurde am 13. Mai bewusstlos in seiner Wohnung gefunden. Er konnte sich nicht mehr an die Tat erinnern. „Mein Kind lag auf dem Boden. Er konnte kaum sprechen, kaum atmen“, erinnerte sich Mutter Euryduce Darrington laut PinkNews. „Er hatte Flecken um den Hals, sein Gesicht war geschwollen, er hatte Prellungen am Oberkörper und am Rücken und [trug kein Oberteil].“ Normalerweise rief Rouse seine Mutter jeden Tag an, um ihr zu versichern, dass alles in Ordnung ist. Als kein Anruf kam, machte die Mutter sich Sorgen und fuhr zusammen mit der Ex-Freundin ihres Sohnes zu dessen Wohnung.

Vier Wochen lang hing Rouse in Folge der Attacke an einem Beatmungsgerät. Jetzt ist er in einem Langzeit-Akutkrankenhaus, in dem er lernt, sein Bein und seinen Arm wieder voll zu nutzen. Durch die lange Zeit am Beatmungsgerät und die resultierenden Narben kann er noch immer nicht sprechen. Mit einer GoFundMe-Seite versucht die Familie, die Behandlungskosten zu decken.

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