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Barfuß durch Tokio Sexy Aktion für mehr Aufmerksamkeit im Wasserball

Von ms - 17.09.2026 - 16:00 Uhr
Barfuß durch Tokio
Foto: Instagram | prorecco
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Mit Badekappen, Wettkampfbadehosen und ohne Schuhe haben die Spieler des italienischen Wasserball-Meisters Pro Recco für einen ungewöhnlichen Auftritt in Tokio gesorgt. Während ihrer Asien-Tour überquerten mehrere Spieler sehr freizügig die berühmte Shibuya-Kreuzung, als die Fußgängerampel auf Grün schaltete.

Das Wichtigste im Überblick

  • Die Spieler von Pro Recco Waterpolo haben während ihrer Asien-Tour die berühmte Shibuya-Kreuzung in Tokio überquert.
  • Die italienischen Meister trugen Wettkampfbadehosen und Badekappen und liefen barfuß über den Asphalt.
  • Ein vom Klub veröffentlichtes Video verbreitete sich schnell in den sozialen Netzwerken.
  • Die Aktion ist Teil einer Tour durch Japan und China, mit der Pro Recco den Wasserballsport fördern will.
  • In den sozialen Netzwerken gab es neben positiven Reaktionen auch Kritik an den nackten Füßen und der Kleidung.
  • Der Auftritt in Shibuya brachte dem Klub Aufmerksamkeit weit über die eigentliche Wasserball-Szene hinaus.

Sexy Hingucker im Straßenverkehr 

Die Sportler bewegten sich gemeinsam mit der Menschenmenge über den Asphalt. Ihre ungewöhnliche Erscheinung zog verständlicherweise schnell die Blicke der Passanten auf sich. Mehrere Menschen holten ihre Smartphones heraus, um die Szene zu filmen. Pro Recco veröffentlichte anschließend ein Video auf den eigenen Social-Media-Kanälen und schrieb dazu: „Ein ikonischer Halt in Tokio“. Der Beitrag verbreitete sich schnell im Internet. Dabei richtete sich die Aufmerksamkeit vieler Nutzer nicht nur auf die ungewöhnliche Aktion, sondern auch auf das körperliche Erscheinungsbild der Athleten. Gerade auch viele schwule Fans zeigten sich online sehr begeistert. 

Kritik an der Aktion

Neben positiven Reaktionen gab es vereinzelt allerdings auch kritische Kommentare. Einige Nutzer störten sich vor allem daran, dass die Spieler barfuß über die Straße liefen. Andere empfanden es als unangemessen, in Wettkampfbadehosen an einem stark frequentierten öffentlichen Ort aufzutreten. Unter den Kommentaren fanden sich unter anderem die Bemerkungen: „Respekt vor anderen Kulturen ist nötig“. Die Kritik bezog sich damit vor allem auf die konkrete Umsetzung der Aktion und die Frage, inwieweit sie mit lokalen Gewohnheiten und Empfindlichkeiten vereinbar ist. Gleichzeitig ist der Auftritt nur ein Teil eines größeren sportlichen und werblichen Projekts des italienischen Klubs.

Wasserball-Tour durch Asien

Pro Recco hält sich im Rahmen einer Tour durch Japan und China in Asien auf. Der Klub will dort zur Verbreitung des Wasserballs beitragen. In beiden Ländern hat die Sportart eine andere Geschichte und Verbreitung als in Italien. Zum Programm gehören gemeinsame Aktivitäten mit lokalen Athleten und Fans. Geplant sind unter anderem Clinics, Demonstrationen und Freundschaftsspiele. Dabei soll das Interesse am Wasserball gesteigert und der Austausch zwischen dem italienischen und dem asiatischen Sport gefördert werden. Die Wahl der Shibuya-Kreuzung als Schauplatz der Aktion hat zugleich eine kommunikative Funktion. Der Ort gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Tokios und macht die Reise des italienischen Spitzenklubs auch außerhalb der Wasserball-Szene sichtbar. Das Video erreichte entsprechend eine große Online-Reichweite. 

Auch bei der Gestaltung der Wettkampfbadehosen wurde die Asien-Tour berücksichtigt. Die Badehosen zeigen Motive, die mit den jeweiligen Reisezielen verbunden sind. Für die Station in Japan ist ein Samurai abgebildet, für die Reise nach China ein Panda. Das Detail wurde ebenfalls in den sozialen Netzwerken der Mannschaft aufgegriffen und stellt den Bezug zwischen den Spielern und den jeweiligen Gastgeberländern her. Der Auftritt in Shibuya wurde damit zu einem der auffälligsten Momente der Asien-Tour. 

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