Direkt zum Inhalt

All You Need Diverse Dramedy wird in der Mediathek der ARD ausgestrahlt

Von km - 12.03.2021 - 16:00 Uhr
Diverse Dramedy wird in der Mediathek der ARD ausgestrahlt
Foto: © ARD
ANZEIGE
Loading audio player...

Die langjährige Beziehung, die plötzlich vor der Zerreißprobe steht. Der finanzielle Schuldenberg, der unaufhörlich wächst. Der One-Night-Stand, der nicht lockerlässt. Der Lebenstraum, der wie eine Seifenblase zu platzen droht. Die große Liebe, die unerwidert bleibt. Die Dramedy-Serie „All You Need“ behandelt universelle Themen, mit denen sich jeder identifizieren kann. 

Benjamin Gutsche freut sich. Gerade hat er die Serie "All You Need" abgedreht, Gutsche hat das gesamte Drehbuch dafür geschrieben und Regie geführt. Es geht darin um eine WG in Berlin, vier junge Männer auf der Suche nach Liebe, Glück und Geborgenheit. Und das Beste daran: Die vier Männer sind schwul. Gezeigt wird der Sechsteiler im Frühjahr/Mai in der ARD-Mediathek: "Wir haben das Jahr 2020 und noch immer werden im deutschen Fernsehen Charaktere aus der LGBTI*-Community hauptsächlich als Nebenfiguren erzählt. Ich freue mich, dies mit "All you need" ändern zu können. Und das ist hoffentlich nur der Anfang.", verdeutlichte Benjamin Gutsche beim Drehbeginn Ende letzten Jahres. 

Mehr Diversität wagen

Dementsprechend hat die UFA, größte Produktionsgesellschaft des Landes und Auftraggeber von Gutsche und Produzentin Kudiabor, Ende November öffentlichkeitswirksam eine Selbstverpflichtung vorgelegt. Bis 2024 soll im Gesamtportfolio der UFA die Diversität so abgebildet werden, wie es dem Zensus der Bundesrepublik entspricht - und zwar vor und hinter der Kamera. Mit Arbeitsgruppen, Quoten und entsprechendem Monitoring soll dieses Ziel erreicht werden.

„Die Mediatheken-Offensive der ARD ist in vollem Gange und hat auch unsere Arbeit in der ARD Degeto verändert. So sprechen wir mit unserer neuen Serie „All You Need“, die vorrangig als Mediatheken-Angebot geplant ist, erstmals ein jüngeres Publikum in einem für uns neuen Shortform-Format an. In 6 x 20 Minuten erzählen wir die vielfältigen Geschichten unserer vier Protagonisten: Divers und kantig, modern und am Puls der Zeit.“, erklärt der Redaktionsleiter ARD Degeto, Christoph Pellander.

„Wir fangen endlich an, auf den Bildschirmen abzubilden, wie unsere Gesellschaft wirklich aussieht. So rückt Diversität ganz selbstverständlich in die Mitte unserer Arbeit.“, fügt Produzentin Nataly Kudiabor hinzu.

Anzeige

Auch Interessant

Messerangriff vor Bussi Bar

Zwei Helfer schwer verletzt

Vor der queerfreundlichen Bussi Bar in Berlin wurden zwei Helfer mit einem Messer verletzt. Zuvor hatte ein Trio eine Mitarbeiterin angegriffen.
Schwuler Vater kann aufatmen

Keine Anklage nach viralem Schlag

Nach der Konfrontation mit einem rechten Streamer wird David Vulin nicht angeklagt. Der schwule Vater hat eine Vereinbarung mit der Justiz erfüllt.
Queerfeindlicher Hass an der FU

Hakenkreuze nach Flaggen-Attacke

Pride-Flagge abgerissen, Hakenkreuze entdeckt: Die FU Berlin verurteilt Angriffe am Institut für Theaterwissenschaft. Die Polizei ermittelt.
Lara Heubeck lebt offen

DSC-Kommentatorin macht Mut

Lara Heubeck spricht über ihr Leben als trans Frau. Die Kommentatorin des Deggendorfer SC berichtet von großer Unterstützung nach ihrem Coming-out.
Solidarität mit Casa Kuà

Hunderte protestieren nach Razzia

Rund 500 Menschen demonstrieren in Berlin für trans* Gesundheitsversorgung. Nach der Razzia im Casa Kuà wächst der Protest gegen den Polizeieinsatz.
Schwules Paar getötet

60 Jahre Haft für Ex-Polizeichef

Polizisten töteten Eldin und Milton in Guatemala. Zwei Täter erhalten je 60 Jahre Haft. Tonaufnahmen halfen, das Verbrechen aufzuklären.
Heated Rivalry im Kino

Romanze auf großer Leinwand

„Heated Rivalry“ kommt im November in britische und US-Kinos. Zugleich erscheint ein weiterer Film mit Hauptdarsteller Connor Storrie.
Letzte Küsse in der Kutsche

Romantik auf Abschiedstour

New York hat das Ende der Pferdekutschen im Central Park beschlossen. Für schwule Paare verschwindet damit ein besonders romantisches Erlebnis.
Schwuler Volleyballstar

Japan erlebt einen Wandel

Japans Volleyballprofi Rui Takahashi spricht über sein Coming-Out, die Angst vor dem Karriereende und die Unterstützung seines Bruders Ran.