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Brit Awards für Charli XCX Jubel bei der queeren Community bei der Vergabe der britischen Musikpreise

Von ms - 03.03.2025 - 11:00 Uhr
Brit Awards für Charli XCX
Foto: IMAGO / Avalon.red
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Eine Ikone der queeren Community wurde zum Abräumer bei den diesjährigen Brit Awards, dem wichtigsten Musikpreis weltweit nach den amerikanischen Grammys: Die Sänger-Songwriterin Charli XCX gewann am vergangenen Wochenende in London fünf Auszeichnungen. 

Abräumer des Abends 

Die 32-Jährige wurde dabei nicht nur als Beste Künstlerin und Beste Songwriterin geehrt, sondern auch ihr Werk „Brat“ wurde zum Album des Jahres gekürt. Dazu kam der Preis für den Song des Jahres, „Guess“, den sie zusammen mit US-Musikerin Billie Eilish gewann, sowie der Preis für den besten Dance Act. 

Zu den weiteren Preisträgern des Abends gehören Ezra Collective (Band des Jahres), Stormzy (R&B/Hip-Hop) sowie The Last Dinner Party als Beste Newcomer. Über die Auszeichnung zum besten Pop-Act durfte sich Jade freuen. Anschließend präsentierte sie ihre Debütsingle „Angel of My Dreams“ und erinnerte mit ihrer Show auf dem Dach einer Kapelle an den ikonischen und provokativ-queeren Aufritt von Madonna aus dem Jahr 1984. 

Widmung an queere Künstler und Sexarbeiter

Per Video zugeschaltet gewann die lesbische Pop-Drag-Sängerin Chappell Roan zwei Brit Awards, die als Internationale Künstlerin des Jahres und für „Good Luck, Babe“ in der Kategorie Internationaler Song des Jahres ausgezeichnet worden war. In ihrer Dankesrede sagte sie: „Ich widme dies allen trans* Künstlern, Drag Queens, Modestudenten, Sexarbeitern und Sinéad O'Connor. Sie haben den Grundstein dafür gelegt, dass ich heute hier sein kann. Ihretwegen habe ich nicht aufgegeben.“

So queer wie die Show begann, so endete sie auch: Eröffnet worden war das Event mit Pop-Prinzessin Sabrina Carpenter und ihrem Song „Espresso“, eingerahmt von der sexy Gruppe der King's Guards. Ihre stets frechen und sexy Performances sind vor allem bei britischen Schwulen besonders beliebt. Tränenreich und besonders berührend war zudem das Ende der Show, eine Hommage an den verstorbenen One Direction-Sänger Liam Payne. 

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