Klassiker des queeren Kinos Mein wunderbarer Waschsalon
Stephen Frears’ „Mein wunderbarer Waschsalon“ gehört zu den prägenden britischen Filmen der Achtzigerjahre. Omar, ein junger Mann pakistanischer Herkunft, übernimmt in London einen heruntergekommenen Waschsalon. Gemeinsam mit seinem früheren Schulfreund Johnny, einem ehemaligen Skinhead, verwandelt er ihn in einen modernen Treffpunkt. Zwischen beiden entwickelt sich eine Liebesbeziehung, die von Rassismus, Homophobie, sozialem Druck und familiären Erwartungen bedroht wird. Hanif Kureishis Drehbuch verbindet Culture-Clash-Komödie und Sozialdrama mit einer ungewöhnlich offenen queeren Romanze. Daniel Day-Lewis gelang als Johnny der internationale Durchbruch. Auch Jahrzehnte später überzeugt der Film durch Witz, politische Schärfe und zwei widersprüchliche, berührende Hauptfiguren. Ein zeitloser, sehenswerter Klassiker queeren Kinos.