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So wird es etwas mit dem Fleisch // © EXTREME-PHOTOGRAPHER
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SCHWULISSIMO Tipp So wird es etwas mit dem Fleisch!

kk - 29.04.2019 - 07:00 Uhr
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Der Frühling lockt uns alle wieder ins Freie und was gibt es Schöneres als draußen zu essen: Genau – es ist wieder Zeit, den Grill anzuwerfen, aber welchen und wie wird das, was man draufwirft auch richtig lecker? Mit folgenden Tipps gelingt jede Grillparty perfekt!

Die Wahl des Grills:
Für welchen Grill man sich letztendlich entscheidet, hat letztendlich auch etwas mit den eigenen Vorlieben zu tun – aber jeder Typ hat eben auch so seine eigenen Vorteile (und natürlich auch Nachteile). In jedem Fall sollte man sich für einen hochwertigen Grill entscheiden, egal ob man sich einen Elektrogrill, einen Holzkohlegrill oder einen Gasgrill zulegt.

Für Genießer - Der Gasgrill:
Hier kommt man ganz ohne Qualm, Ruß oder sonstige „Düfte“ zum Grillgenuss: Insofern ist dieses Modell vor allem für Balkon-Griller perfekt. Darüber hinaus entfällt natürlich das Entsorgen der Asche, so dass man sich ganz auf das Grill-Erlebnis konzentrieren kann. Sauber und schnell, das sind die unschlagbaren Vorteile eines Gasgrills, denn dank einer einfach und optimal einzustellenden Temperatur ist man flexibel und muss nicht „nachheizen“. Mit diesem Typ kann man also einen ganzen Abend lang Gäste perfekt verköstigen.
Die Nachteile des Gasgrills stecken im Aufbau und Anschluss, denn dafür sollte man ein wenig Zeit einplanen. Und viele vermissen natürlich das typische rauchige Aroma beim Grillen, das bei der Holzkohle entsteht.

Für Authentizität – Der Holzkohlegrill:
Die meisten Grillfans lieben einfach den speziellen Geschmack, der durch die Holzkohle entsteht und Gemüse, Fisch oder Fleisch unnachahmlich rauchig schmecken lässt. Zudem kann man anstatt von Kohle auch Briketts verwenden, die deutlich günstiger sind als eine Gasflasche.
Nachteil beim Grillen mit Holzkohle ist die Zeit, die man braucht, bis man endlich das Grillgut auflegen kann: Man muss ein wenig Übung beim Anfeuern entwickeln und zudem das richtige Gespür, wann man endlich zur Tat schreiten kann. Zudem sollte man den Holzkohlegrill nicht auch den Augen lassen und das Grillgut schon gar nicht. Man muss das Fleisch beispielsweise richtig wenden, damit es schön zart wird und darauf achten, dass es nicht zu nah an der Glut platziert ist. Holzkohle kann zudem zur Belastung für die Nachbarn werden, die zwar nicht mitgrillen, dafür aber den Rauch beim Anfeuern „mitriechen“.

Für Praktiker – Der Elektrogrill:
Egal ob draußen oder drinnen – mit einem Elektrogrill ist unkompliziertes und schnelles Grillen möglich: Die Vorbereitungszeit ist gering und die Handhabung ebenfalls. Ähnlich wie bei einem Gasgrill belästigt man mit diesem Typ niemanden und sollte es doch zum Regnen beginnen – im Wohnzimmer lässt es sich mit Elektrogrill ebenfalls sauber und schnell grillen. Nach dem Essen ist sogar das Aufräumen angenehm, denn die herausnehmbare Auffangschale lässt sich in der Geschirrspülmaschine reinigen.
Der Nachteil steckt hier im Detail, denn oft locken extrem günstige Angebote, doch dann fehlt es auch an der nötigen Power: Man sollte also dringend auf etwa 2.000 Watt an Leistung achten, damit das Fleisch nicht zu lange garen muss und schließlich zäh wird. Mobil ist man wegen des Kabels auch nicht, so dass man diesen Grill zum Beispiel nicht in den Park mitnehmen kann.


Das richtige Grillen:
Hat man sich schließlich für seinen Lieblingsgrill entschieden, sollte man sich auch noch ein bisschen über das richtige Grillen informieren. Mit diesen Tipps gelingt alles garantiert:

1.Holzkohle anzündenWer kennt nicht diese hohen Stichflammen oder den beißenden Geruch beim Anzünden der Kohle? Um all das zu vermeiden, ist es ratsam auf eine Brennpaste oder auf Brennspiritus zu verzichten und stattdessen auf feste Grillanzünder zurück zu greifen. Bewährt haben sich hier beispielsweise Bioanzünder aus Wachs.

2.Fleisch richtig wenden
Viel hilft hier nicht immer viel: Der oft gehörte Ratschlag, Fleisch oft zu wenden ist nicht immer richtig. Meist reichen drei Wendungen, denn dann wird das Fleisch saftiger, da die Flüssigkeit darin bewahrt wird. Sinnvoll ist es zudem, den Holzkohlegrill in zwei Zonen aufzuteilen: So kann man auf einer Seite grillen und auf der anderen, in der sich keine Kohle befindet, kann das Fleisch quasi ruhen.

3.Temperatur regulieren
Gegrilltes Fleisch ist eine Delikatesse, verbrutzeltes hingegen eine Zumutung: Ein Thermometer hilft hier enorm, denn damit kann man die richtige Fleischtemperatur ermitteln. Lecker, aber heikel zum Grillen ist zum Beispiel Rindfleisch. Die Richtwerte hierzu lauten je nach Geschmack – wer sein Filet „rare“ mag, muss 40 bis 53 Grad Celsius messen, bei „medium“ sind 54 bis 58 Grad Celsius angebracht und bei „durch“ sollte man das Fleisch auf etwa 90 bis 95 Grad Celcius erhitzen.

4.Garzeiten von Fleisch
Fleisch ist nicht Fleisch und deshalb sollte man stets individuell vorgehen. Um ein optimales Ergebnis zu bekommen, ist es ratsam das Fleisch ca. eine halbe Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Am besten schmecken selbst gemachte Marinaden, die einerseits für ein unvergleichliches Aroma sorgen und andererseits auch Frische garantieren. Bei bereits fertig mariniertem Fleisch kann man sich nie sicher sein, wie lange es bereits im Kühlregal liegt. Und mit diesen Garzeiten kann bei den Grill-Klassikern dann auch nichts mehr schiefgehen:

  • Spare-Ribs: ca. 20 Minuten, häufig wenden
  • Schweine-Nackensteak: ca. 5 Minuten je Seite
  • Schweine-Rückensteak: ca. 2 Minuten je Seite
  • Lammkotelett: ca. 4 Minuten je Seite
  • Hähnchenbrust: ca. 2 Minuten je Seite heiß angrillen, dann bei schwächer Hitze ca. 8 Minuten durchgaren
  • Hähnchenteile: ca. 20 Minuten, mehrmals wenden. Geflügel sollte man sowieso und immer durchbraten.
     

Fazit:
Ein bisschen Vorbereitung hat noch niemandem geschadet und die gilt auch in Sachen Grillspaß: Mit dem richtigen Grillmodell und dem richtigen Grillen wird auch ihre Sommerparty zum vollen Erfolg!

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