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Viel Hass für Barry Keoghan Der "Saltburn"-Star bekommt seit Jahren viel digitale Hetze ab

Von ms - 24.03.2026 - 15:30 Uhr
Viel Hass für Barry Keoghan
Foto: IMAGO / Avalon.red
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Der irische Schauspieler Barry Keoghan (33) hat über seine Erfahrungen mit Hasskommentaren im Internet gesprochen. Trotz seines Erfolges und einer treuen Fangemeinde sei er immer wieder heftiger Kritik ausgesetzt, sagte Keoghan in einem Interview mit dem Radionetzwerk Sirius XM.

Es wird zum Problem

„Die Menschen da draußen sind so reizend, aber es gibt auch eine fiese Seite“, berichtete der „Peaky Blinders“-Darsteller. Er lese viele negative Kommentare über sein Aussehen, was dazu geführt habe, dass er sich zurückgezogen habe und „keine Orte mehr besuchen und nicht mehr nach draußen gehen möchte“. Keoghan beschrieb, dass er sich zwar inzwischen weniger online aufhalte, sich jedoch weiterhin als „neugieriger Mensch“ sehe, der verfolgen wolle, wie Veranstaltungen, Filme und Serien aufgenommen werden. Seinen Instagram-Account habe er jedoch vor wenigen Wochen gelöscht.

Der Schauspieler äußerte zudem Sorgen, dass die Anfeindungen seine Karriere beeinträchtigen könnten: „Wenn das in deine Kunst eindringt, wird es zum Problem, denn dann willst du gar nicht mehr auf der Leinwand zu sehen sein.“ Besonders besorgt sei Keoghan über seinen Sohn Brando: „Es ist enttäuschend, dass mein kleiner Junge das alles lesen muss, wenn er älter wird“, sagte er.

Fortwährender Hass

Bereits im Dezember 2024 hatte der Schauspieler öffentlich gemacht, wie belastend die Situation für ihn geworden sei. Nachdem Berichte über einen angeblichen Seitensprung während seiner Beziehung mit Ex-Freundin Sabrina Carpenter verbreitet worden waren, schrieb er auf X, dass er sich gezwungen gesehen habe, seinen Instagram-Account zu deaktivieren: „weil ich nicht länger zulassen kann, dass dieses Zeug von meiner Familie und meiner Arbeit ablenkt. Die Nachrichten, die ich erhalten habe, sollte kein Mensch jemals lesen müssen.“

Keoghan berichtete, er habe „absolute Lügen, Hass, ekelhafte Kommentare über mein Aussehen, meinen Charakter, wie ich als Elternteil bin und alles andere Unmenschliche, das man sich vorstellen kann“ gelesen. Sogar seine Mutter werde in die Behauptungen einbezogen, zudem seien seine Großmutter und sein Sohn belästigt worden.

Liebling der Community 

Keoghan hat sich als einer der vielversprechendsten jungen Schauspieler Irlands einen Namen gemacht. Nach frühen Rollen in Kurzfilmen und Nebenparts in britischen Produktionen gelang ihm der Durchbruch mit seiner Darstellung des „Cillian Murphy“-Schülers in der Erfolgsserie „Peaky Blinders“, wo er in mehreren Staffeln auftrat. Seither ist Keoghan regelmäßig in international beachteten Filmen zu sehen, darunter „Dunkirk“ von Christopher Nolan, „The Killing of a Sacred Deer“ und „The Banshees of Inisherin“, für die er Kritikerlob und Auszeichnungen erhielt. Im Film „The Batman“ übernahm Keoghan die Rolle des Jokers. Die schwule Community ist in den 33-Jährigen spätestens seit seiner Hauptrolle in Emerald Fennells Thriller „Saltburn“ von 2023 vernarrt – der Ire zeigte sich komplett nackt und in sexuellen Szene, zuletzt penetrierte er ein Grab. 

Sein vielseitiges Talent zeigt sich sowohl in Dramen als auch in Action- und Independent-Filmen, wobei er oft komplexe, emotionale Charaktere spielt, die eine intensive psychologische Tiefe erfordern. Neben seiner filmischen Karriere setzt sich Keoghan auch öffentlich für die Rechte und Sichtbarkeit der LGBTIQ+-Community ein. Er betonte in Interviews mehrfach die Bedeutung von Vielfalt und Inklusion, sowohl im Entertainment-Bereich als auch in der Gesellschaft insgesamt. Keoghan unterstützt auch queere Projekte und nutzt seine Plattform, um auf Diskriminierung aufmerksam zu machen und ein Bewusstsein für Gleichberechtigung zu schaffen.

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