Trump gegen Goodyear Präsident ruft zu Boykott gegen Reifenhersteller auf
Der regionale Nachrichtensender 13WIBW aus Topeka in Kansas berichtete über die „Null-Toleranz-Politik“ des Reifenherstellers Goodyear: Ein Mitarbeiter habe während eines Diversity-Trainings eine Folie aus der Power-Point-Präsentation abfotografiert. Darauf wurden Trumps MAGA-Hüte verboten, LGBTI* und Black Lives Matter jedoch als akzeptabel einstuft. Donald Trump regte sich auf Twitter furchtbar über die Meldung auf: „Kauft keine GOODYEAR-REIFEN – Sie haben angekündigt MAGA-HÜTE zu VERBIETEN.“
Daraufhin verfasste der Reifenhersteller eine Stellungnahme. Darin heißt es: „Das fragliche Bildmaterial wurde nicht von Goodyear Corporate erstellt oder vertrieben und war auch nicht Teil einer Schulung zum Thema Vielfalt.“ Die Firma gab jedoch zu, gegenüber Schikanen oder Diskriminierung keinerlei Toleranz zu zeigen. Für ein friedliches Arbeitsklima bitte man die Angestellten auch darum, am Arbeitsplatz von „Äußerungen zur Unterstützung [jeglicher] politischer Kampagnen“ und von ähnlichen Formen der Interessenvertretung (außer zugunsten von Rassengerechtigkeit und Gleichberechtigung) abzusehen.
Wie PinkNews schreibt, ist die Staatskarosse des Präsidenten ironischerweise seit mehr als einer Dekade auf Goodyear-Reifen unterwegs.