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Tönsfeuerborn kandidiert für SPD

Tönsfeuerborn tritt für SPD an Bewerbung für Landtag in NRW 2027

ms - 25.02.2026 - 08:30 Uhr
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Der frühere Reality-TV-Teilnehmer Lars Tönsfeuerborn will in die Landespolitik wechseln. Auf Instagram erklärte der schwule 35-Jährige: „Ich will 2027 in den Landtag von NRW. Für soziale Werte. Für unsere Demokratie. Für die Menschen.“ Er strebt eine Kandidatur in Düsseldorf für die größte Oppositionspartei an.

Mitgestalten und Verantwortung

In einem Video berichtete Tönsfeuerborn jetzt, ihn hätten viele Nachrichten von Menschen erreicht, die sich von der Politik enttäuscht und nicht wahrgenommen fühlten. „Genau dieses Gefühl kenne ich. Meine war von Gewalt und Verlusten geprägt. Ich war hochverschuldet, habe von Hartz IV gelebt und mit Depressionen gekämpft und musste mich Schritt für Schritt da rausarbeiten zu der Person, die ich heute bin.“

Er wolle sich deshalb aktiv einbringen. „Ich will mitarbeiten, ich will mitgestalten und vor allem will ich mitkämpfen. Denn ich glaube an soziale Werte, ich glaube an Menschlichkeit und glaube vor allem auch daran, dass Demokratie gerade jetzt Menschen braucht, die Verantwortung übernehmen“, sagte er. Dies wolle er gemeinsam mit der Düsseldorfer SPD tun, da er dort entsprechende Grundüberzeugungen vertreten sehe. In sozialen Netzwerken erhielt er Zustimmung auch aus anderen Parteien. Der Grünen-Politiker und ehemalige Queerbeauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann, schrieb: „Nice, viel Erfolg Lars!“

Engagement gegen Rechtsruck

Wie die „Rheinische Post“ berichtete, plant Tönsfeuerborn eine Bewerbung um die Direktkandidatur im Landtagswahlkreis Düsseldorf II. Innerhalb der SPD bewerben sich dort auch Pascal Geißler und Michael Lehmann. Bei der Landtagswahl 2022 kam der SPD-Bewerber in diesem Wahlkreis auf Rang zwei, mit einem Rückstand von vier Prozentpunkten auf den Kandidaten der CDU. Zuletzt hatte die SPD den Wahlkreis 2012 gewonnen.

Der Parteieintritt Tönsfeuerborns erfolgte bereits vor etwas mehr als einem Jahr. Im August 2025 sagte er in einem Interview, dies sei eine bewusste Entscheidung gewesen, „vor allem nach der Abstimmung von CDU und AfD im Bundestag“, da er sich aktiv in die gesellschaftliche Entwicklung einbringen und einem Rechtsruck entgegentreten wolle. Als Vorbild nannte er Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas.

Öffentliche Bekanntheit erlangte Tönsfeuerborn 2019 durch die erste Staffel der Datingshow „Prince Charming“. Der damalige Protagonist Nicolas Puschmann wählte ihn im Finale aus, die Beziehung bestand jedoch nur kurzzeitig. 2021 stand Tönsfeuerborn zudem im Finale der RTL-Sendung „Ich bin ein Star – Die Dschungelshow“. Darüber hinaus betreibt er den Podcast „schwanz & ehrlich“.

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