Direkt zum Inhalt

Stranger Things-Star Joe Keery Heimliche Spende an LGBTIQ+-Jugendorganisation

Von ms - 21.11.2025 - 15:30 Uhr
Stranger Things-Star Joe Keery
Foto: IMAGO / Independent Photo Agency Int.
ANZEIGE
Loading audio player...

Joe Keery (33) ist ein erstaunlicher Schauspieler und Sänger – und das liegt nicht nur an seiner Hauptrolle im Netflix-Streaminghit „Stranger Things“, wo er die Rolle des Steve Harrington verkörpert. Er ist zudem ein erfolgreicher Sänger und Songwriter und unterstützt tatkräftig ohne große Worte die LGBTIQ+-Community in den USA.  

Berühmt durch Stranger Things

Berühmt wurde Keery fürwahr durch seine inzwischen ikonische Rolle Steve. Dabei gelang dem jungen Schauspieler das Kunststück, die Entwicklung seines Charakters vom Bad Guy der Serie zum Best Buddy so glaubhaft und erfolgreich zu vollziehen, dass er überraschend in den Cast der Hauptrollen der Mystery-Serie aufstieg. Anfangs hatten die beiden Masterminds von „Stranger Things“, die Zwillingsbrüder Matt und Ross Duffer vorgehabt, Steve Harrington zeitnah in der ersten Staffel sterben zu lassen – doch sie konnten es schlussendlich nicht, weil ihnen die Darstellung der Figur dank Keery so sehr ans Herz gewachsen war. Ob Steve nun in der finalen fünften Staffel sterben muss, ist offen – sollte dies tatsächlich passieren, drohen tausende Fans seit einigen Wochen bereits mit Kündigung ihres Netflix-Abos. 

Spende nach erfolgreicher Tour 

Der 1992 in Boston geborene Keery ist dabei auch als Musiker unter dem Künstlernamen Djo erfolgreich und steuerte auch bereits Songs für „Stranger Things“ bei. Einen seiner größten Hits lieferte er mit „End of Beginning“ ab, ein Ohrwurm, den viele kennen, ohne ihn oftmals mit Keery in Verbindung zu bringen. In vielen Ländern wie Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Großbritannien und in den USA hielt sich der Song teilweise über 40 Wochen in den Top-Ten-Charts. In diesem Jahr hat er sein drittes Album „Crux“ veröffentlicht und war seit dem Frühjahr bis jetzt damit auch auf Tour. 

Kaum bekannt hingegen ist, dass er einen US-Dollar pro Ticket seiner „Another Bite“-Tour jetzt an die LGBTIQ+-Jugendorganisation Ally Coalition gespendet hat. Erst die Sprecher des Vereins machten Keerys Engagement via TikTok öffentlich. Die Gelder sollen explizit zum Kampf gegen Diskriminierung von queeren Jugendlichen eingesetzt werden. „Wir sind Djo und seinem gesamten Team sehr dankbar für ihre Unterstützung und gratulieren ihnen zu einer unglaublichen Tournee.“

Hilfe für LGBTIQ+-Jugendliche 

Keery erklärte daraufhin als Reaktion in einem Clip online: „Ich hoffe, dass die Spende dazu beitragen wird, LGBTIQ+-Jugendlichen zu helfen. Ich unterstütze die Ally Coalition und bin froh, ein Teil davon zu sein und das Bewusstsein für einen sicheren Ort zu schärfen, an dem Menschen einfach sie selbst sein können. Die Tour war fantastisch. Jetzt ist sie zu Ende, nach etwa zwanzig Shows, und es war ein großartiges Jahr voller Veränderungen und Wachstum. Es war ein ganz besonderes Jahr für mich. Hoffentlich helfen die Spenden anderen Menschen.“ Inzwischen haben sich ihm weitere Künstler angeschlossen, darunter Chappell Roan, Marina und Sabrina Carpenter, die ebenso einen Teil ihrer Tourgewinne an LGBTIQ+-Organisationen gespendet haben. 

Auf TikTok machten in den letzten Tagen derweil Gerüchte die Runde, Keery könnte selbst homo- oder bisexuell sein. Nach dem Ende seiner Beziehung mit der Schauspielerin Maika Monroe 2022 soll er eine Liaison mit dem Immobilienmakler Dalton Gomez eingegangen sein, dem Ex-Freund von Ariana Grande. Zuletzt sah man die beiden Männer immer öfter miteinander. Ein offizielles Statement gibt es nicht, Keery selbst hält sein Leben abseits seines Berufes weitestgehend privat. 

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

tazKonzertempfehlungen für Berlin: Klang gewordene WimmelbilderFrankfurter Allgemeine ZeitungInfluencerin Vapaux: In zehn Jahren möchte ich mein Girl sorglos küssenFrankfurter Allgemeine ZeitungInfluencerin Valentina Vapaux: In zehn Jahren möchte ich mein Girl sorglos küssenFalterGossip und Paranoia: Warum wir Promi-Verschwörungstheorien liebenAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wie sollte das Abstammungsrecht für Regenbogenfamilien geregelt werden?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Luke Evans fühlt sich befreit

Frank-N-Furter veränderte ihn

Luke Evans blickt auf sechs Monate als Frank-N-Furter zurück und wechselt nun vom queeren Broadway direkt in den düsteren Politthriller „The Party“.
Wil Wheaton als Ally

Schwule Fans bis heute

Wil Wheaton spricht über seinen LGBTIQ+-Einsatz, schwule Fans, seine schwierige Kindheit und darüber, warum „Star Trek“ progressiv bleiben muss.
Reboot von Glee

Neues Drehbuch ist fertig

Ryan Murphy hat mit den „Glee“-Autoren ein erstes Reboot-Drehbuch fertiggestellt und bereits mit rund zehn früheren Stars gesprochen.
Ian Roberts’ Leben wird Film

Coming-Out und ein dunkles Kapitel

Eine neue Doku erzählt Ian Roberts’ Leben – von seinem historischen Coming-Out im Rugby bis zur tragischen Geschichte des jungen Arron Light.
Schwule Küsse bei NFL-Show

Ricky Martin und Pedro Sampaio

Brasiliens Popstar Pedro Sampaio und Ricky Martin feiern bei der NFL-Halbzeitshow in Rio ihr neues Duett – zum Abschluss gab es einen heißen Kuss.
Harald Glööcklers Wiesn-Flirts

Bill Kaulitz begeistert Designer

Harald Glööckler genießt sein Single-Leben, flirtet auf dem Oktoberfest und verrät, was ihn an Bill Kaulitz besonders begeistert.
Indischer Infuencer geht viral

Sanket Coondapur sorgt für Aufsehen

Neue Instagram-Bilder rücken Sanket Coondapur ins Rampenlicht – der indische Fitness-Influencer findet zunehmend auch ein schwules Publikum.
Billy Porter macht Mut

Kampf gegen HIV-Stigma

Schauspieler Billy Porter spricht über sein Leben mit HIV, anhaltende Stigmatisierung und seine Botschaft an Menschen nach einer Diagnose.
Treffen im Badehaus

Troye Sivan schwitzt mit Kollegen

Troye Sivan, Elliot Page und Brandon Flynn treffen sich für eine Fotostrecke des New York Magazine in einem traditionsreichen Badehaus.