Rocco Ritchie und Armani Madonnas Sohn wird Gesicht der aktuellen Kampagne
Der Sohn von Madonna und Guy Ritchie – Rocco Ritchie (25) – ist eines der neuen Gesichter der Kampagne „That’s So Armani“. Damit steht er gemeinsam mit weiteren Models für den Wunsch des Hauses Armani, Stil neu zu interpretieren und Individualität sowie Ausdruck jenseits traditioneller Geschlechterrollen zu feiern.
Wie die Mama so der Sohn
Die Kampagne umfasst fünf Persönlichkeiten, die klassische Armani-Looks auf ihre ganz eigene Weise tragen. Ziel ist es laut dem Modehaus, Vielfalt und Selbstbestimmung sichtbar zu machen. Die Fotos stammen von Gorka Postigo, die ausgewählten Stücke – edle Mäntel und elegante Outfits aus Vikunja, feinem Kaschmir oder hochwertiger Wolle – zeigen sich in gedeckten Farbtönen wie Marineblau, Schwarz oder Schokoladenbraun. Betont wird die Verbindung von klassischer Schneiderkunst und individueller Interpretation.
Rocco Ritchie steht damit in einer langen Tradition: Seine Mutter Madonna hat bereits mehrfach für Armani gearbeitet – unter anderem machte sie mit einem dramatischen Auftritt bei den Brit Awards 2015 Schlagzeilen. Damals rutschte ihr ein Cape des italienischen Modehauses beim Auftritt weg – ein Zwischenfall, der damals stark diskutiert wurde.
Armani steht seit Jahrzehnten für luxuriöse Mode, Schmuck und Düfte und verfolgt mit der neuen Kampagne eine klare Botschaft: Mode soll nicht normieren, sondern befreien. Der Klassiker – der stilvolle Anzug – wird dabei neu gedacht: leger mit T-Shirt getragen, chic mit persönlichen Akzenten kombiniert. Im Fokus steht weniger, was getragen wird, als wie: als Ausdruck von Persönlichkeit und Haltung.
Geschichte des Modeimperiums
Das Modehaus Armani entstand 1975 in Mailand und entwickelte sich in wenigen Jahrzehnten von einer kleinen Designerfirma zu einem globalen Luxusimperium. Gründer Giorgio Armani revolutionierte die Modewelt mit seiner klaren, minimalistischen Ästhetik und den weich konstruierten Anzügen, die in den 1980er-Jahren zum Markenzeichen eines neuen, lässig-eleganten Stils wurden. Durch prominente Filmauftritte – etwa die Ausstattung von „American Gigolo“ – gewann die Marke rasch internationale Aufmerksamkeit.
In den folgenden Jahren baute Armani sein Portfolio systematisch aus: Neben Haute Couture und Prêt-à-Porter kamen Linien wie Emporio Armani und Armani Exchange hinzu, später folgten Parfums, Accessoires, Möbel sowie Hotels. Heute gilt Armani als eines der einflussreichsten italienischen Modehäuser, dessen puristische Designs und konsequente Markenführung die moderne Definition von Luxus maßgeblich geprägt haben. Ikone Giorgio Armani verstarb im September dieses Jahres mit 91 Jahren.