Outing und Message „American Idol“-Kandidat Sanjaya Malakar über Simon Cowell
Vor fünfzehn Jahren nahm Sanjaya Malakar (32) als Jugendlicher bei der Casting-Show „American Idol“ teil. Im Podcast „The Adam Sank Show“ outete er sich nun als bisexuell und sprach über die Grausamkeiten, die er 2007 in der Show erfuhr.
Als schwul bezeichnet
Schon als Kind wurde Malakar von anderen „schwul“ genannt: „Ich war das unbeholfene Theaterkind [und] habe mich immer mit schwulen Kindern und mit Mädchen verstanden.“ Das bedeute aber nicht, dass er sich selbst als schwul identifiziert habe. „Ich identifiziere mich als bisexuell. Zum Zeitpunkt [der Show] wusste ich es nicht“, so Malakar im Podcast. Seinen Eltern habe er noch nichts gesagt, doch das wäre für sie keine große Sache.
Öffentlicher Hass
Mit 17 nahm Malakar dann an „American Idol“ teil. Die Jury – insbesondere Cowell – zerriss ihn regelmäßig. Und auch zahlreiche Comedians machten sich über ihn lustig. Dass Sank einer von ihnen war, bereut er laut Nachrichten De heute. Über Cowell sagte Malakar: Obwohl die Worte schmerzten, sei der öffentliche Hass gegen ihn noch schwerer zu ertragen gewesen. Schon damals sei ihm jedoch bewusst gewesen, dass Cowell genau dafür bezahlt wurde. Immerhin habe er ihm so gezeigt, worauf es in der Musikbranche ankäme – und dass er nicht unbedingt Teil davon sein will.