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Nackte Männer auf der Spree

Nackte Männer auf der Spree Heidi vergnügt sich mit den GNTM-Boys auf einem Boot

ms - 26.02.2026 - 09:00 Uhr
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In der aktuellen Staffel von „Germany’s Next Topmodel“ (GNTM) sorgt Modelchefin Heidi Klum früh für Spannung. „Diese Woche wird es heiß“, kündigte sie so zu Beginn von Folge fünf der 21. Staffel der ProSieben-Show an. Für die männlichen Kandidaten stand das erste Fotoshooting an und sorgte für einige Herausforderungen.

Nackte Haut an der Spree

Auf einem Boot posierten die Models dann in teils sehr knappen Shorts bei einem Retro-Bademoden-Shooting im Stil der 50er-Jahre auf der Spree. Fotograf Andreas Ortner setzte die Teilnehmer in Szene. „Ich werde heute schon mal auf das komplette Paket achten“, betonte Klum vielsagend und ergänzte mit einem frechen Lachen: „Ich will ja wissen, was ich hier mitnehme auf Reisen.“

Die Reaktionen der Kandidaten fielen unterschiedlich aus. Yanneck gibt sich selbstbewusst: „Ich habe einen recht ansehnlichen Körper.“ Dennoch zeigte sich, dass ihm vor der Kamera noch Routine fehlt. Hyan hingegen haderte mit sich: „Ich schäme mich schon so ein bisschen über meinen Körper.“ Er berichtete, früher sehr dünn gewesen zu sein und später zugenommen zu haben. „Es fällt mir sehr schwer“, sagte er über das Shooting.

Die „besten Leute“ am Start 

Kandidat Jill, ein trans* Mann, beschrieb seine persönliche Entwicklung. Lange habe er sich unwohl gefühlt, nun freue er sich, „dass ich da jetzt überhaupt Bock draufhabe“. Über seine Kindheit sagte er: „Ich habe wirklich sehr, sehr versucht, das gute, schöne Mädchen zu sein und das Frausein zu akzeptieren.“ Der Leidensdruck sei groß gewesen: „Irgendwann war es so schlimm vom Leidensdruck, dass ich mich bewegen musste, weil sonst hätte ich das nicht überlebt.“

Durch die Einnahme von Testosteron sei sein Haar dünner geworden, erzählte Jill weiter. Beim Shooting musste er auf seine sonst getragene Kopfbedeckung verzichten. „Ich hätte gerne bisschen volleres Haar“, betonte er deswegen auch. Klum zeigte Verständnis und stellte eine Veränderung in Aussicht: „Ich finde es natürlich schon bisschen traurig, dass er sich schämt, dass er so starke Geheimratsecken hat.“ Später kündigte sie an: „Ich habe die besten Leute an den Start gebracht.“

Auch andere Kandidaten sprachen über persönliche Unsicherheiten. Alexavius thematisieret ein großes Muttermal am Bein, das er sonst verstecke. „Leute machen sich darüber lustig“, sagte er. Klum ermutigte ihn: „Das macht dich aber auch einzigartig.“ Für ihn sei das Feedback „ganz krass“ gewesen. Auch Fotograf Ortner lobte: „Fand ich sehr gut.“

Kritik an Godfrey

Model Godfrey setzte auf Erfahrung: „Shooting ist meine Stärke. Das ist für mich wie ein Universitätsabschluss, den ich abgeschlossen habe.“ Und weiter: „Fotoshootings ist mein Zuhause. Da muss mich erst mal jemand hier besiegen.“ Vor der Kamera läuft es jedoch nicht reibungslos. „Ganz natürlich, nicht zu gepost bitte!“, forderte Ortner. Godfrey räumte schlussendlich ein: „Dann kam schon mal die erste Ohrfeige.“ Der Fotograf mahnte: „Nicht so hart, ganz locker, 50er-Jahre, sehr relaxt. Entspann dich ein bisschen.“ Für Godfrey war die Situation ungewohnt: „Das war schon eine große Drucksituation für mich, weil ich es auch nicht gewohnt bin, als Model kritisiert zu werden.“

Zeit für mehr Plus-Size-Männer

Beim anschließenden Entscheidungswalk präsentierten die Kandidaten futuristische Outfits im knöchelhohen Wasser, begleitet von Rave-Beats. Gastjuror Baptiste Giabiconi unterstützte die Models beim Catwalk-Training. Klum lobte unter anderem Carsten und betonte: „Es wird Zeit für mehr Plus-Size-Männer.“ Giabiconi zeigte sich von Yanneck überzeugt: „Dieser Körper ist perfekt.“ Er sehe Potenzial für den italienischen Markt: „Ich möchte mit meinem Agenten über dich sprechen.“ Für Hyan, Tari und Martin endete die Folge jedoch ohne Foto. Für Jill hingegen steht eine Veränderung bevor. Auf seine Frage „Hat es was mit meinen Haaren zu tun?“ folgte die Ankündigung des geplanten Umstylings.

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