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Meryl Streep findet, dass 'The Laundromat' die Geschichte eines schlechten Witzes erzählt, der "mit uns allen gemacht wird". © bs

Meryl Streep im Interview The Laundromat wie schlechter Witz

mg - 02.09.2019 - 15:30 Uhr
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Meryl Streep findet, dass 'The Laundromat' die Geschichte eines schlechten Witzes erzählt, der "mit uns allen gemacht wird".

Der 70-jährige Star spielt in der neuen schwarzen Komödie auf Netflix eine Frau aus dem Mittelstand, der das Geld geklaut wird, das ihr jemand schuldet.

Das Projekt handelt von den  Ermittlungen zu den Panama Papers, als 2016 Dokumente an die Presse gelangten und weltweite Schemen einer panamaischen Anwaltskanzlei veröffentlicht wurden, die reichen Klienten und Firmen dabei halfen, Billionen von Dollar an Steuern zu hinterziehen.

Nach Informationen von 'Variety' soll die Schauspielerin gesagt haben: "Es ist eine unterhaltsame, funkelnde, lustige Art und Weise, ein sehr, sehr dunkler Witz, der mit uns allen gemacht wird.” Regisseur Stephen Soderbergh enthüllte, dass 'Dr. Strangelove' eine große Inspiration für das Projekt war und erklärte, dass er es wichtig fand, den richtigen Ton zu treffen, damit der Film beim Publikum gut ankam. Er fügte hinzu: "Wir entschieden uns dazu, das seine dunkle Komödie die beste Chance hatte, in den Köpfen der Zuschauer zu bleiben und das gab uns auch die Möglichkeit, die Komplexität dieser finanziellen Aktivitäten als fast einen Witz darzustellen, fast wie ein Set-up für die Pointe.

" Streep, die in dem Film an der Seite von Gary Oldman und Antonio Banderas spielt, hat sich auch über dessen Veröffentlichung ausgesprochen, die auf Netflix und danach auf den großen Leinwänden erscheint. Mit einem Blick auf ihre Uhr fügte sie hinzu: "Wir alle werden hier bald auf der Leinwand zu sehen sein, richtig? Die Größe ist mittlerweile egal. Ich meine, ich würde ihn lieber auf der großen Leinwand sehen, aber den Kids heutzutage ist das egal."

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