Kein Sex für MAGA-Männer? Schwule Republikaner überlegen Sammelklage wegen Sexlosigkeit
Ein schwuler Unterstützer von US-Präsident Donald Trump und Fan der MAGA-Bewegung (Make America Great Again) droht in den sozialen Medien aktuell mit einer Sammelklage, weil andere schwule Männer nicht mit ihm Sex haben wollen. Schuld daran seien die Demokraten.
Samenstau als Sammelklage
Der sexuell frustrierte Mann sucht derzeit über verschiedene Plattformen und Gruppen wie beispielswiese Facebooks „Conservative Gay Singles Group“ nach anderen schwulen Republikanern, die keinen anderen Kerl mehr abbekommen. Schwule Demokraten wollen offenbar partout nicht mit ihnen intim werden, sobald sie von deren politischen Einstellungen erfahren. Verklagt werden soll so auch folgerichtig die demokratische Partei selbst, weil sie schwule Männer „spalten“ würde. Samenstau als Sammelklage, sozusagen. Laut dem Initiator der Klage-Idee gebe es auch genügend Beweismaterial, da zumindest einige US-Schwule online auf Dating-Plattformen sehr deutlich machen, dass sie kein Interesse an Sex mit Trump-Anhängern haben.
Einzige Sichtweise der Community?
Tatsächlich finden auch in den einschlägigen Foren konservativer US-Schwuler seit einigen Tagen deswegen nun erregte Diskussionen über die Grundproblematik statt, andere Betroffene berichten davon, auch Freunde oder sogar den Kontakt zur Familie wegen ihrer Unterstützung von Trump verloren zu haben. „Wenn wir auch nur unsere politischen Ansichten äußern, werden wir sofort beiseitegeschoben und als Verräter bezeichnet! Wir sollten etwas tun, um zu verhindern, dass engstirnige, demokratische Anti-Trump-Ansichten die einzige Sichtweise unserer Community werden“, so ein Nutzer stellvertretend für viele online. Die Lösung indes scheint sehr einfach zu sein: Schwule Republikaner sollten Sex mit ihresgleichen haben. Vielleicht hilft es auch einfach, beim Dirty-Talk online nicht über Politik zu reden, sonderlich erotisierend scheinen da weder republikanische noch demokratische Politiker zu sein.