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Hodor ist krank Schauspieler Kristian Nairn muss BBC-Show kurzfristig absagen

Von ms - 22.08.2025 - 15:00 Uhr
Hodor ist krank
Foto: IMAGO / Dreamstime
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Traurige Nachrichten von Fans des Schauspielers Kristian Nairn (49) – der nordirische schwule Schauspieler und DJ ist erkrankt und scheidet daher kurz vor Ausstrahlungsbeginn aus der britischen TV-Show „Strictly Come Dancing“ aus – in Deutschland läuft das Format unter dem Titel „Let´s Dance“ auf RTL. Der 2,10-Meter große Hüne gehörte in diesem Jahr zu den Lieblingen der BBC-Show.  

Krankheitsbedingter Rückzug

In einer Erklärung gab der „Game of Thrones“-Star heute bekannt: „Schweren Herzens muss ich mich aufgrund unerwarteter gesundheitlicher Probleme aus dieser Staffel von ´Strictly Come Dancing´ zurückziehen. Ich habe mich wirklich auf diese Reise gefreut und es tut mir sehr leid, alle zu enttäuschen, die sich darauf gefreut haben, mich auf der Tanzfläche zu sehen. Ich danke Ihnen allen für Ihre Unterstützung und werde sehr bald wieder auf den Beinen sein, in jeder Hinsicht.“

Die ersten Folgen sollten im September bei der BBC ausgestrahlt werden. „Wir haben es sehr genossen, Kristian in dieser kurzen Zeit kennenzulernen, und er hat alles, was einen brillanten Strictly Come Dancing-Kandidaten ausmacht. Wir bedauern es sehr, ihn in der diesjährigen Staffel zu verlieren, und wünschen ihm alle eine schnelle Genesung“, erklärte kurz darauf Sarah James, Executive Producerin bei den BBC Filmstudios.

Stress und mögliche Depressionen 

Nairn, der vor allem für seine Rolle als Hodor in der HBO-Erfolgsserie „Game of Thrones“ bekannt ist, hatte zuvor bereits Bedenken geäußert, wie sich seine körperliche Größe auf der Tanzfläche auswirken könnte „Das wird für mich körperlich eine große Herausforderung, aber ich bin bereit, mich ihr zu stellen! Es ist eine surreale und wunderbare Gelegenheit, einen meiner linken Füße abzulegen!“, hatte der 49-Jährige noch vor kurzem erklärt. 

Auf Instagram stellte er sich kurz darauf nun auch den Fragen der vielen Fans, die ihm allesamt gute Besserung wünschen. „Ich werde nicht um den heißen Brei herumreden, das ist mein ehrliches Anliegen. Ich mache keine PR, das hasse ich. Ich hatte die wunderbare Gelegenheit erhalten, Teil der Strictly Come Dancing-Familie zu werden, aber leider muss ich mich aus der diesjährigen Show zurückziehen. Wie so viele Menschen in dieser Zeit habe auch ich mit viel Stress und ein wenig Trauer zu kämpfen. Zum ersten Mal hat sich das jetzt körperlich bemerkbar gemacht und zu einer Verschlechterung meiner Vitalwerte geführt. Ich bin ein großer Kerl, daher nehme ich meine Gesundheit sehr ernst. Ich wurde zwei Wochen vor der Show untersucht und da war noch alles in Ordnung.“ 

Ein Liebling der Nordiren 

Viele Fans drückten auch ihre Sorgen aus, ob der Nordire wieder richtig gesund werden würde. „Bitte seid versichert, dass es mir soweit gut geht, ich bin bereits in Behandlung und mein Arzt ist nicht besorgt. Nach zwei, vielleicht drei Wochen werde ich wieder ganz normal sein. Aber leider habe ich jetzt keine Zeit für die Show und ich möchte niemanden im Stich lassen. Ich habe mich so sehr darauf gefreut, nicht nur für mich selbst, sondern auch für die großartigen Menschen aus meiner Heimat Nordirland. Es war mir immer eine Ehre, zu zeigen, dass ich aus Nordirland komme, und ich bin sehr stolz darauf. An meine Mitstreiter: Auch wenn es nur kurz war, habe ich es wirklich genossen, euch alle kennenzulernen. Ihr seid eine wirklich tolle Truppe.“

Nairn genießt in Nordirland seit seiner prägenden Rolle Kultstatus. Vor seiner Karriere als Filmschauspieler arbeitete er über zehn Jahre lang als DJ in einem Schwulenclub in Belfast. Auch nach seinem internationalen Durchbruch blieb er der Liebe zur Musik treu und trat bis heute auf diversen internationalen Festivals als DJ auf. In „Game of Thrones“  spielte er fünf Jahre lang den geistig zurückgebliebenen, gutmütigen Hodor. Noch während seiner aktiven Zeit in der Hitserie outete er sich 2014 offiziell als schwul. Nairn gilt als bodenständiger Kerl, von seiner Game of Thrones-Gage kaufte er seiner Mutter ein Haus. 

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