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Hochzeit bei RuPauls Drag-Star Cordero Zuckerman und Alexander Montgomery haben Ja gesagt

Von ms - 07.09.2026 - 15:00 Uhr
Hochzeit bei RuPauls Drag-Star
Foto: Instagram / corderozuckerman / Julie Mikos
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Cordero Zuckerman, den Fans weltweit als Denali aus der 13. Staffel von „RuPaul’s Drag Race“ kennen, hat seinen langjährigen Partner Alexander Montgomery geheiratet. Das Paar gab sich in Chicago das Jawort – in der Stadt, in der ihre gemeinsame Geschichte begann. Die Hochzeit sollte zugleich eine Hommage an ihr gemeinsames Leben, die queere Kultur und ihre selbstgewählte Familie sein.

Das Wichtigste im Überblick

  • Cordero Zuckerman, bekannt als Denali aus der 13. Staffel von „RuPaul’s Drag Race“, hat Alexander Montgomery geheiratet.
  • Die Hochzeit fand in Chicago statt, wo sich das Paar 2017 kennengelernt hatte.
  • Rund 125 Gäste nahmen teil, darunter die Drag-Race-Gewinnerinnen Shea Couleé und Willow Pill.
  • Auch Kandy Muse, Kahmora Hall und Utica Queen aus Denalis Staffel waren dabei.
  • Die Feier stellte queere Kultur, Musik, Tanzen und die Bedeutung selbstgewählter Familie in den Mittelpunkt.

Dancefloor zum Traualtar

Rund 125 Gäste kamen zu der Feier in der vergangenen Woche. Unter ihnen waren auch mehrere bekannte Namen aus der „Drag Race“-Welt. Die Gewinnerinnen Shea Couleé und Willow Pill nahmen ebenso teil wie Denalis Staffelkolleginnen Kandy Muse, Kahmora Hall und Utica Queen, die bei der Hochzeit eine besondere Rolle übernahm. Die Beziehung von Zuckerman und Montgomery begann 2017 auf der Tanzfläche des Berliner Nightclubs in Chicago. Diese Anfänge spiegelten sich auch in der Gestaltung der Hochzeit wider. „Diese Hochzeit ist eine physische Verkörperung der Kernelemente unserer Beziehung: selbstgewählte Familie, Tanzen, queere Kultur, Musik und Liebe“, erklärten die beiden gegenüber dem Magazin People.

Auch bei der Zeremonie setzte das Paar auf persönliche und ungewöhnliche Elemente. Anstelle eines traditionellen Ringträgers gab es ein „Ring Bearer Roulette“: Die Eheringe waren unter dem Stuhl eines zufällig ausgewählten Gastes versteckt. Die Trauung leitete Jamie Meun, der hinter der Chicagoer Drag-Legende Aunty Chan steht. Eine besondere Rolle übernahm zudem Zuckermans 90-jährige Großmutter. Sie war das Blumenmädchen der Hochzeit und damit Teil einer persönlichen Würdigung der Frauen im Leben des Bräutigams.

Neue Outfits für die Feier

Zur Zeremonie erschienen die beiden Männer in klassischen Smokings. Für den anschließenden Empfang wechselten sie ihre Kleidung. Die maßgeschneiderten Ensembles entwarf ihre Freundin und Drag-Künstlerin Utica Queen. Zuckerman trug ein Seiden-Halftertop mit Kettendetails am Rücken und eine cremefarbene Hose. Montgomery entschied sich für ein elegantes schwarzes Hemd und eine weit geschnittene Hose.

Musik war ein zentrales Element des Abends. Zum Einzug lief „Pulaski At Night“ von Andrew Bird. Der Song stehe für den gemeinsamen Neuanfang in Chicago, erklärten die beiden. Ihren ersten Tanz absolvierten sie zu „400 Lux“ von Lorde. Die Zeile „...and I like you“ wurde in die individuell angefertigten Eheringe eingraviert. Für den musikalischen Rahmen des Empfangs sorgte der Chicagoer House-DJ VITIGRRL. Damit verwies das Paar sowohl auf die musikalische Tradition der Stadt als auch auf seine eigenen Wurzeln in der Clubszene. Auch die Hochzeitstorte kam aus Chicago. Sie wurde von Jennivee’s Bakery & Cafe geliefert, einem trans* geführten Unternehmen der Stadt.

Ehe als selbstgewählte Familie

Die Hochzeit sollte nach den Worten des Paares mehr sein als eine private Feier. Sie stand auch für die Entwicklung queerer Beziehungen und die Bedeutung von Familien, die Menschen selbst aufbauen. „So sehr die Ehe traditionell auch eine Institution für Heterosexuelle war, denke ich, dass die queere Tradition der selbstgewählten Familie tatsächlich äußerst gut mit der Ehe vereinbar ist“, sagte Montgomery. „Man entfernt sich von den Umständen, in die man hineingeboren wurde, und schafft neue Verbindungen.“

Für Zuckerman war die Hochzeit auch vor dem Hintergrund seiner eigenen Familiengeschichte bedeutsam. „Ich bin in einer religiösen Familie aufgewachsen. Die Ehe ist für mich eine weitere Erinnerung an die Risiken, die ich eingegangen bin, und an den Instinkt, dem ich gefolgt bin, um mir ein glückliches Leben aufzubauen“, sagte er. „Ich bin so stolz darauf, den Mann, den ich liebe, und die Familie, die wir geschaffen haben, zu ehren.“

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