Direkt zum Inhalt

Heartstopper Forever Junge schwule Liebe auf Distanz

Von ms - 17.06.2026 - 10:00 Uhr
Heartstopper Forever
Foto: Netflix
ANZEIGE
Loading audio player...

Netflix hat den Trailer zu „Heartstopper Forever“ veröffentlicht. Der mit Spannung erwartete Abschluss der auf den Graphic Novels von Alice Oseman basierenden Geschichte erscheint am 17. Juli 2026 auf Netflix. Der Trailer sorgt online nur wenige Stunden nach Erscheinen schon für zahlreiche emotionale Reaktionen der Fans und der queeren Community. 

Das Wichtigste im Überblick

  • Netflix hat den Trailer zu „Heartstopper Forever“ veröffentlicht.
  • Der Film erscheint am 17. Juli 2026.
  • Nick und Charlie müssen sich einer Fernbeziehung stellen.
  • Anna Maxwell Martin übernimmt die Rolle von Nicks Mutter Sarah.
  • Im Trailer ist erstmals Olivia Rodrigos Song „Stupid Song“ zu hören.
  • Der Trailer thematisiert Identität, Freundschaft und das Erwachsenwerden.

Wandel ins Erwachsenenleben 

Im Trailer sind Nick (Kit Connor) und Charlie (Joe Locke) ein letztes Mal zu sehen, bevor die Reihe zu Ende geht. Das junge Paar ist weiterhin eng verbunden. Doch während Nick kurz vor dem Wechsel an die Universität steht und Charlie seinen eigenen Weg an der Schule findet, müssen sich beide der Realität einer Fernbeziehung stellen. Von Zweifeln begleitet, sieht sich ihre Beziehung ihrer bislang größten Herausforderung gegenüber. Zugleich wirft die Handlung eine zentrale Frage auf, die viele Fans beschäftigen dürfte: „Kann die erste große Liebe wirklich für immer halten?“

Der Trailer verdeutlicht die schwierige Situation bereits mit mehreren emotionalen Szenen. In einer davon sagt Charlie: „Nick denkt immer an die Zukunft. Es ist, als wäre er in Gedanken schon dort und würde versuchen, einen Fehler zu verhindern, der noch gar nicht passiert ist. Früher habe ich überhaupt nicht an die Zukunft gedacht.“ Darauf erhält er die Antwort: „Das liegt daran, dass du viel zu sehr damit beschäftigt warst zu überleben.“ Neben der Liebesgeschichte rückt der Film erneut Fragen nach Identität und persönlicher Entwicklung in den Mittelpunkt. So fragt Nick an einer Stelle: „Wer bin ich überhaupt, wenn du mich nicht mehr brauchst?“ Charlie antwortet: „Ich brauche dich, damit du auch ohne mich zurechtkommst.“ In den letzten Szenen des Trailers tauschen die Figuren noch einmal einen kurzen Dialog aus: „Wir passen aufeinander auf, oder?“ Die Antwort: „Für immer.“ Der Trailer deutet an, dass das Finale weniger die Frage beantworten will, ob die erste große Liebe für immer hält. Stattdessen steht die Bedeutung der Menschen im Mittelpunkt, die einen auf dem Weg ins Erwachsenenleben prägen und begleiten.

Veränderungen im Freundeskreis 

Wie bereits die Serie beschäftigt sich auch das Finale nicht ausschließlich mit der Beziehung der Hauptfiguren. Im Mittelpunkt stehen zudem Freundschaften und die Erfahrungen einer Gruppe junger Menschen auf dem Weg ins Erwachsenenleben. So stehen auch die Freunde des Paares vor Veränderungen. Der Trailer betont diesen Gedanken mit einem weiteren zentralen Dialog: „Es ist nicht so traurig, wie du denkst. Wir alle – egal, ob wir zusammen sind oder nicht – die Liebe, die uns verbindet, wird niemals zerbrechen. Wir haben sie aufgebaut, und sie hat uns aufgebaut.“ 

Tao (William Gao), Elle (Yasmin Finney), Isaac (Tobie Donovan) und Tori (Jenny Walser) beschäftigen sich mit ihren eigenen Beziehungen und Freundschaften, während sie den Übergang ins Erwachsenenleben und die Zeit nach der Schule bewältigen. Die neuen Bilder geben zudem einen ersten Einblick von Anna Maxwell Martin als Nicks Mutter Sarah. Die Schauspielerin übernimmt die Rolle von Olivia Colman, die aufgrund von Terminüberschneidungen nicht zurückkehren konnte. Für Aufmerksamkeit dürfte auch die Musik im Trailer sorgen. Fans von Olivia Rodrigo bekommen dort erstmals ihren Song „Stupid Song“ zu hören. Es handelt sich um die erste öffentliche Verwendung des Titels, der aus ihrem neuen Album „You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love“ stammt. „Heartstopper Forever“ erscheint am 17. Juli auf Netflix.

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

tazNeue ZDF-Serie: Das Geisterhaus im SchwarzwaldhessenschauTanzen gegen die Einsamkeit: Ein Ort, an dem sich queere Menschen nicht erklären müssenBerliner MorgenpostDie Sehnsucht im Italien der bleiernen Jahre: „Buch der Träume“WDRComing-Out-Days: Queeres Leben auf dem LandAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Wo würdest du ein erstes Date am liebsten verbringen?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Kramers Duschgeheimnis

Unterwäsche statt nackter Haut

Bei Barbara Schöneberger verrät Christoph Kramer, wie sich die Fußballduschen verändert haben. Nach seiner Aussage duschen heute 80 Prozent der Fußballer mit Boxershorts.
Bond-Star am Tresen

Ein Pub mit Geist und Geschichte

Daniel Craig steigt beim Horseshoe in London ein. Drei Gastronomieprofis sind dabei – und der Bond-Star bringt eigene Pub-Erfahrung mit.
Peter Illmann blickt zurück

Nach dem Outing erleichtert

Peter Illmann wollte keine Coming-out-Schlagzeile. Rückblickend fühlte sich der Kultmoderator dennoch erleichtert – und spricht über die Hintergründe.
Michael Johnstons Kampf

„Schwule kommen in die Hölle“

Der schwule Schauspieler Michael Johnston wuchs mit der Angst vor der Hölle auf. Erst Jahre später konnte er seine Homosexualität akzeptieren.
Greg Louganis und die Liebe

Single mit 66: Und was jetzt?

Der schwule Olympiasieger Greg Louganis spricht mit 66 Jahren über die Partnersuche, feste Gewohnheiten und die Freiheit eines Lebens als Single.
Lillard und queere Außenseiter

Horrorstar macht LGBTIQ+-Fans Mut

Schauspieler Matthew Lillard hofft, dass queere Menschen in der Neuverfilmung von „Carrie“ eigene Erfahrungen wiedererkennen und daraus Kraft schöpfen
Troye Sivan zeigt neue Seiten

Neues Album heute erschienen

Troye Sivan verbindet auf seinem neuen Album „She’s the Best“ erotische Fantasien, schwule Lebensfreude und die Sehnsucht nach Liebe.
„Die Nanny“ erobert Frankfurt

Fran Drescher bei „Die Zweiflers“

Community-Liebling und „Nanny“-Star Fran Drescher übernimmt eine wichtige Rolle in der zweiten Staffel der preisgekrönten ARD-Serie „Die Zweiflers“.