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Sam Smith: Schulzeit, Bodyshaming und frühe OP im Rückblick

Brust-OP nach Mobbing Sam Smith: Schulzeit, Bodyshaming und frühe OP im Rückblick

tb - 12.11.2025 - 20:30 Uhr
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Schon mit 13 Jahren unters Messer: Sam Smiths mutiger Tabubruch und ein Rückblick des Superstars über eine eher traurige Schulzeit.

 

Vom Pausenbrot zur Pop-Ikone

Wer hätte gedacht, dass eine der bekanntesten Stimmen des internationalen Pop – Sam Smith höchstpersönlich – in der Schulzeit nicht von jubelnden Fans, sondern von grausamen Mitschülern umgeben war? Im Schulsport wurde Smiths Kindheit nämlich weniger zu einer glitzernden Popshow als vielmehr zur persönlichen „Hölle“. Wegen Hänseleien über das eigene Gewicht musste sich der heutige Superstar im zarten Alter von 13 Jahren einer Fettabsaugung an der Brust unterziehen. „Schwimmen lag eigentlich mehr in Sachen Wasserstandsmeldung als in meiner Komfortzone“, verriet Smith unlängst in einem Podcast – und ließ damit mehr als nur ein paar Schulranzen erzittern.

 

Bodyshaming, Bodyshaming und nochmal Bodyshaming: Eine britische Tragikomödie

Rückblick: Längst bevor Hits wie „Stay With Me“ oder der Grammy-gekrönte Chartbuster „Unholy“ mit Kim Petras die Welt eroberten, kämpfte Sam Smith in der Umkleidekabine gegen schlimmste Spott-Attacken. Die Scham über die sich entwickelnde Brust war so groß, dass Schwimmunterricht zur Tortur wurde. Während Gleichaltrige sich in kongenialer Leichtigkeit ins Wasser stürzten, fühlte sich Smith aus der Bahn geworfen – ein Drama, wie es nur die Pubertät schreiben kann. Der operative Eingriff sollte damals eine schnelle Lösung bieten. Rückblickend beschreibt Smith die Zeit nach der OP allerdings als „Albtraum“ – Wochen im Brustverband und nur eine ganz kurzfristige Erleichterung. „Gegessen habe ich weiterhin mit viel Genuss“ – diese süffisante Ehrlichkeit, typisch Smith, lässt durchblicken: Körperliche Veränderungen lösen selten innere Konflikte.

Was eigene Identität angeht, hat sich Sam Smith derweil längst emanzipiert. 2019 outete sich der Künstler als nichtbinär, trägt seither stolz die Pronomen „they/them“ und wurde zur Galionsfigur der internationalen LGBTIQ+-Community.

 

Offenheit statt Selbstzweifel: Reaktionen und Resonanzen

Doch wie reagieren die Fans weltweit, wenn Musikhelden so schamlos ehrlich über ihre Kindheitstraumata sprechen? Die internationale Pop-Boulevardwelt ist sich einig: Unangenehme Themen gehören endlich auf den Tisch – oder wie es der prominente LGBTIQ+-Aktivist Jamie Windust so schön formulierte:

„Sam Smith beweist unglaublichen Mut. Durch ihre Offenheit erfahren junge Queers, dass sie mit ihren Sorgen nicht allein sind.“

Psychologinnen bestätigen laut aktuellen Studien: Über 20 % aller Jugendlichen erleben Formen von Bodyshaming, oft mit gravierenden Folgen für das eigene Selbstbild und die mentale Gesundheit. Sich dagegen zu wehren, bleibt herausfordernd – umso wichtiger, wenn ein Superstar wie Smith den Anfang macht und die eigene Geschichte teilt.

 

Selbstakzeptanz statt OP-Wahn: Was die Zukunft bringt

Die Popwelt liebt Skandale – aber noch viel mehr liebt sie echte Veränderung. Smiths jüngste Offenbarungen könnten nicht besser in die Zeit passen: Diskussionen über Körperbilder und Akzeptanz sind aktueller denn je. Große Organisationen wie die Deutsche Gesellschaft für Essstörungen berichten von steigenden Zahlen bei Kindern und Jugendlichen, die in Folge von Mobbing psychologische oder gar medizinische Hilfe suchen.

Auch die Nachfrage nach Schönheitsoperationen bei Minderjährigen wächst seit Jahren stetig – Expertinnen und Experten rufen Politik, Eltern und Schulen gleichermaßen zur Prävention auf. Gerade Prominente könnten hier eine Schlüsselrolle einnehmen, indem sie ihre Plattform für mehr Verständnis und Offenheit nutzen.

Smith bleibt dabei, ehrlich und ungeschönt: Die Fettabsaugung habe letztlich nichts an der Liebe zu gutem Essen geändert – und noch viel weniger an langfristiger Zufriedenheit. Was jedoch hilft? Ein bisschen mehr Nachsicht mit sich selbst – und ein großer Brocken Humor.

 

Mehr Infos und Unterstützung

Wer sich weiter über Bodyshaming, queere Identität oder Selbstakzeptanz informieren möchte, findet Rat und Raum bei spezialisierten Beratungsstellen und anerkannten Hilfsorganisationen.

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