Die größte Neuigkeit hebt sich Alanis Morissette bis fast zum Abschied auf. Im Podcast „Handsome“ bezeichnet sich die kanadische Sängerin als pansexuell. Die am 3. November 2026 veröffentlichte Folge mit Tig Notaro, Fortune Feimster und Mae Martin wird damit zum Schauplatz eines beiläufigen Coming-outs.
Das Wichtigste im Überblick
- Alanis Morissette bezeichnet sich im Podcast „Handsome“ selbst als pansexuell.
- Die Folge erschien am 3. November 2026.
- Die Sängerin spricht mit Tig Notaro, Fortune Feimster und Mae Martin.
Feimster fragt scherzhaft, ob enttäuschende Erfahrungen mit Männern Morissette jemals dazu gebracht hätten, lesbisch sein zu wollen. Morissettes Antwort lässt sich knapp übersetzen: „Ich bin pansexuell, also ja.“ Auf Nachfrage bestätigt sie die Selbstbezeichnung.
Coming-out kurz vor dem Abschied
Die Reaktion des Moderationsteams fällt überrascht aus. Dass eine solche Nachricht erst zum Abschied kommt, wird sofort zum Gegenstand weiterer Witze. Morissette spielt mit und erklärt sinngemäß, sie hebe sich solche Dinge gern für den Epilog auf. Aus einem lockeren Austausch wird damit ein Coming-out ohne große Inszenierung.
Die Folge kreist ohnehin um persönliche Entscheidungen. Morissettes Frage nach dem mutigsten Moment im Leben führt die Beteiligten zu Erfahrungen mit Liebe, Verletzlichkeit und Veränderungen. Ihre Aussage über die eigene Orientierung steht mitten in diesem Gespräch, nicht in einer vorbereiteten Erklärung an die Öffentlichkeit.
Von „Jagged Little Pill“ bis heute
Morissette wurde mit „Jagged Little Pill“ zu einer prägenden Stimme der Neunzigerjahre. Das Album machte Wut, Enttäuschung und weibliche Selbstbehauptung zum Stoff eines weltweiten Pop-Erfolgs. Wie stark diese Platte nachwirkt, zeigt auch der Rückblick auf „Jagged Little Pill“.
Seit 2010 ist Morissette mit dem Musiker Mario „Souleye“ Treadway verheiratet; die beiden haben drei Kinder. Im Podcast ergänzt sie die vertraute öffentliche Biografie um eine persönliche Nachricht – knapp, selbstverständlich und ohne vorbereitete Ansprache.