Gedenkstätte Sachsenhausen Gibt es „unbequeme“ Opfer?
Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) e. V. veranstaltet am 14. April in der Gedenkstätte Sachsenhausen eine Gedenkstunde für die homosexuellen Häftlinge des damaligen Konzentrationslagers. Anlass ist der 74. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Sachsenhausen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen in diesem Jahr zwei besondere soziale Gruppen, die im offiziellen Gedenken bislang häufig ausgeblendet wurden: Die sogenannten „Strichjungen“ und die „homosexuellen Jugendverführer“. Der Historiker Dr. Alexander Zinn wird in seiner Rede anhand einiger Beispiele aufzeigen, wie prekär der Status gerade dieser speziellen Gruppen war, auf die die Verfolgungspolitik der Nationalsozialisten besonders fokussiert war.
14. April – 14:00 Uhr
Gedenkstätte Sachsenhausen – Oranienburg