Frühlingserwachen am Museumsufer - NACHT DER MUSEEN Frankfurt und Offenbach
Nach drei Jahren Pause meldet sich die NACHT DER MUSEEN FRANKFURT eindrucksvoll zurück. Von Ausstellungen über Führungen, Workshops und Konzerten zu Parties und anderen Specials – das Programm der über 40 teilnehmenden Häuser verspricht Vielfalt im Zeitgeist.
Über 40 Kulturinstitutionen in Frankfurt, Offenbach und Eschborn bieten am Samstag, den 13. Mai im Rahmen der Nacht der Museen 2023 ein reiches Kunstprogramm. Führungen, Performances, Live-Musik, Filmprojektionen und Workshops geben der Kunst den passenden Rahmen und ermöglichen ein facettenreiches Kunsterlebnis in außergewöhnlicher Atmosphäre. Mit nur einem Ticket erhalten Besucherinnen und Besucher Zutritt zu allen teilnehmenden Veranstaltungsorten und nutzen kostenlos den Shuttle-Service (Busse und historische Straßenbahn).
„Ich freue mich sehr, dass die Nacht der Museen wieder stattfinden kann. Die beliebte Veranstaltung lebt von der Programmdichte und -vielfalt und spiegelt die reiche Museumslandschaft Frankfurts wider. Die engagierte Teilnahme der Museen zeigt uns, dass trotz der teils schwierigen Situation in der Kultur die Nacht der Museen ihren festen Platz in Frankfurt hat. Kunst- und Kulturinteressierte sollten diesen frühlingshaften Kunstgenuss am Museumsufer und darüber hinaus keinesfalls verpassen!“, so Kultur- und Wissenschaftsdezernentin Dr. Ina Hartwig.
Das 175. Jubiläum der Eröffnung der Nationalversammlung in der Paulskirche ist vielerorts auch bei der Nacht der Museen präsent und zieht sich wie ein roter Faden durch die Nacht: Der Struwwelpeter zeigt seine rebellischen Wurzeln im Struwwelpeter
Museum, im Institut für Stadtgeschichte geht es „Auf die Barrikaden“. In der Volksbühne im Großen Hirschgraben wird die lange Nacht der Revolution schwungvoll in Szene gesetzt. Und die Paulskirche als Herz der Nationalversammlung von 1848 steht am 13. Mai für alle Interessierten offen.
Zu einer der letzten Gelegenheiten, die opulente Ausstellung „Niki de Saint Phalle“ zu besuchen, lädt die Schirn Kunsthalle ein. Das Städel Museum entführt seine Gäste mit frühen Fotografien ewiger Sehnsuchtsorte nach Italien. Im Museum Giersch werden Gemälde und Zeichnungen des gebürtigen Frankfurters Ernst Weils, im Museum für Kommunikation mit „Humanimal“ eine kulturgeschichtliche Schau zum Verhältnis zwischen Zwei- und Vierbeinern zu sehen sein. Überhaupt nichts zu sehen gibt es dagegen im Dialogmuseum, wo Nachtschwärmerinnen und -schwärmer in absoluter Dunkelheit die Welt der Blinden sinnlich erleben.
Erstmals dabei ist die Europäische Zentralbank und präsentiert 480 ausgewählte Werke internationaler Künstlerinnen und Künstler. Weitere Premieren bei der Nacht der Museen feiern das Museum für elektronische Musik (MOMEM) mit der Ausstellung „Milestones“ und das Deutsche Romantik Museum, wo zur Sonderschau „Romantik und Parlamentarismus“ an diesem Abend neue und alte Protestlieder den gesellschaftlichen Aufbruch begleiten.
Im Taschenlampen-Kegel erklimmen Besucherinnen und Besucher die 328 Stufen des Doms oder erfahren im Weltkulturen Museum Faszinierendes über Mythen und Muster der Shipibo in Peru. Puppenhäuser aus mehreren Jahrhunderten geben im Haus der Stadtgeschichte Offenbach Einblicke in das Alltagsleben der Menschen. Und um nichts weniger als den „Maschinenraum der Götter” geht es im Liebieghaus.
Ob Textilien mit Gullydeckeln in der Druckwerkstatt im Bernardbau bedrucken oder Fotos schießen in Kulisse eines Beatles-Albumcovers bei der Deutsche Börse Photography Foundation - die vielfältigen Mitmach-Stationen bieten für jeden ein passendes Angebot. Ganz junge Gäste erleben unter anderem Seifenblasen mit Trockeneis und andere Experimente im EXPERIMINTA ScienceCenter oder basteln und stempeln fantastische Reisepässe im Klingspor Museum Offenbach.
Das Bibelhaus in Frankfurt beschenkt seine Gäste mit zauberhaften Momenten des Mentalmagiers Samuel Lenz. Im „Theater der Dämmerung” des Goethe-Hauses werden beim Schattenspiel die Garten-Szenen aus dem Faust lebendig. Und das Verkehrsmuseum bringt mit dem „Mobiliseum” sogar eine rollende Ausstellung auf die Schienen.
Natürlich darf auch Musik nicht fehlen: Von Grammophon-Lesungen mit Jo van Nelsen bis zur Klassik, die auf Beatbox trifft, vom Landespolizeiorchester, einem Spardosen-
Terzett, über Electroswing-Beats und das Duo Russo & Putte
(Klassik/Folklore/Pop/Elektro) bis hin zu einer elektronischen Soundreise durch Frankfurt – auch der Soundtrack der Nacht der Museen lässt eine abwechslungsreiche Nacht erwarten.
Das Gesamtprogramm ist ab 6 April auf nacht.museumsufer.de zu finden, der Ticketvorverkauf beginnt Anfang April.
NACHT DER MUSEEN am 13. Mai in Frankfurt und Offenbach
Anlass:
Nach dreijähriger Pause lädt die NACHT DER MUSEEN wieder zu einer Entdeckungsreise durch die Frankfurter und Offenbacher Kulturinstitute ein. Ein eindrucksvolles Programm mit einigen Premieren erwartet die rund 30.000 Besucher:innen; jedes Haus bietet in Ergänzung zu den Dauer- und Sonderausstellungen mit entsprechenden (Kurz-)Führungen ein abwechslungsreiches
Rahmenprogramm, das die NACHT zum unvergesslichen
Kulturfest werden lässt.
Angebot:
Besucher:innen zahlen einmal Eintritt und können alle Veranstaltungsorte nach Wunsch besuchen. Alle teilnehmenden Häuser werden durch Shuttle-Busse miteinander verbunden (ca. 10 Minutentakt), zusätzlich verkehrt die historische Straßenbahn zwischen ausgewählten Haltepunkten. Tickets und alle Infos zur NACHT gibt es an der zentralen Info-Station auf dem Römerberg (18-1 Uhr).
Termin & Ort: Samstag, 13. Mai 2023, 19 bis 2 Uhr (Schließzeiten einzelner Häuser weichen ab, Details siehe Programmheft und Webseite); Frankfurt am Main und Offenbach
Veranstalter: Die NACHT DER MUSEEN ist eine Veranstaltung des Kulturamts der Stadt Frankfurt am Main zusammen mit k/c/e Marketing GmbH. Veranstalter ist der Museumskooperationspool vertreten durch den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main.
Teilnehmende Museen und Ausstellunghäuser:
FRANKFURT:
Archäologisches Museum
Bibelhaus ErlebnisMuseum
Caricatura Museum Frankfurt
Deutsche Börse Photography
Foundation
Deutsches Romantik-Museum
DFF – Deutsches Filminstitut &
Filmmuseum
DIALOGMUSEUM
Dommuseum Frankfurt
Europäische Zentralbank
Evangelische Akademie Frankfurt
EXPERIMINTA ScienceCenter
Frankfurter Kunstverein
Frankfurter Goethe-Haus
Geldmuseum der Deutschen
Bundesbank
Haus am Dom
Historisches Museum inkl. Goldene
Waage
Ikonenmuseum Frankfurt
Institut für Stadtgeschichte inkl. Fischergewölbe
Jüdisches Museum Frankfurt
Museum Judengasse Frankfurt
Junges Museum Frankfurt
Kaisersaal im Römer
Kriminalmuseum
Liebieghaus Skulpturensammlung
MOMEM – Museum of Modern
Electronic Music
Museum Angewandte Kunst
Museum für Kommunikation
MUSEUM MMK FÜR MODERNE
KUNST, TOWER MMK, ZOLLAMT
MMK
Museum Giersch der Goethe-
Universität
Paulskirche
SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Senckenberg Naturmuseum
Städel Museum
Sternwarte/Physikalischer Verein
Stoltze-Museum
Struwwelpeter Museum
Volksbühne im Großen Hirschgraben
Weltkulturen Museum
Zoo Frankfurt
OFFENBACH:
Deutsches Ledermuseum
Diamant – Museum Of Urban Culture
Druckwerkstatt im Bernardbau
Haus der Stadtgeschichte
Klingspor Museum
Galerien:
Kunstverein Familie Montez
Schierke Seinecke
Programm:
Jede Institution arbeitet eigenverantwortlich ein Programm aus, die Gesamtkonzeption liegt beim Kulturamt Stadt Frankfurt am Main und k/c/e Marketing GmbH:
- Thematische Führungen und Workshops zu den Dauer- und Sonderausstellungen
- Live-Bands und DJs (unterschiedliche Stilrichtungen: Jazz, Pop, Singer/Songwriter, Elektro, Klassik, Weltmusik etc.)
- Lesungen/Vorträge
- Video-, Lichtinstallationen/Filme
- Tanz/Theater/Gesang/Performance
- Nostalgiefahrten mit der historischen Straßenbahn
- Internationale Gastronomie (Getränke und Snacks)
Tickets:
Eintrittskarten (15 Euro) gibt es ab Anfang April in den teilnehmenden Veranstaltungsorten, online über museumsufer.de und an AD ticket/reservix-Vorverkaufsstellen. Während der NACHT DER MUSEEN berechtigt das Ticket zum Eintritt in die teilnehmenden Häuser und ist zugleich Ausweis für die Fahrten mit den Shuttle-Bussen und der Historischen Straßenbahn.
Die ermäßigte Eintrittskarte für 10 Euro ist ausschließlich im VVK erhältlich und nur gültig zusammen mit Lichtbild und Berechtigungsnachweis für Kinder unter 18, Schüler:innen,
Auszubildende, Studierende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Arbeitslose, Schwerbehinderte und Frankfurt-Pass/ KulturpassInhaber:innen. Weitere Infos: museumsufer.de.
Für Besitzer:innen der MuseumsuferCard ist der Eintritt frei.
Online: www.museumsufer.de; Social Media-Kanäle auf facebook und Instagram
Partner: EY, Deutsche Börse
Kontakt
Museumsufer Frankfurt Brückenstraße 3-7 60594 Frankfurt am Main
Öffnungszeiten Geschlossen
| Montag | Geschlossen |
| Dienstag | 10:00 - 18:00 Uhr |
| Mittwoch | 10:00 - 18:00 Uhr |
| Donnerstag | 10:00 - 18:00 Uhr |
| Freitag | 10:00 - 20:00 Uhr |
| Samstag | 10:00 - 18:00 Uhr |
| Sonntag | 10:00 - 18:00 Uhr |