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Tim Curry
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"Rocky Horror"-Ikone Tim Curry ist tot

kk - 26.08.2026 - 18:22 Uhr
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Der britische Schauspieler und Sänger Tim Curry ist im Alter von 80 Jahren gestorben: Weltweit bekannt wurde er als Dr. Frank N. Furter in "The Rocky Horror Picture Show". Die Rolle des exzentrischen Wissenschaftlers in Netzstrumpfhosen brachte ihm auch in der queeren Community Kult-Status ein. Curry hatte seit mehr als einem Jahrzehnt mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Weitere Details zu Tim Currys Ableben sind bislang aber noch nicht bekannt.

 

Das Wichtigste im Überblick

  • Tim Curry ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Der britische Schauspieler, Sänger und Synchronsprecher starb laut US-Medienberichten in Los Angeles. 
  • Weltberühmt wurde Curry 1975 als Dr. Frank N. Furter in „The Rocky Horror Picture Show“. Die Rolle hatte er zuvor bereits auf der Theaterbühne gespielt.
  • Auch als Pennywise in der TV-Verfilmung von Stephen Kings „Es“ sowie in Filmen wie „Kevin – Allein in New York“, „Clue“ und „Legend“ hinterließ er bleibende Eindrücke. 
  • Curry war zudem als Musicaldarsteller, Sänger und Synchronsprecher erfolgreich und erhielt für seine Bühnenarbeit mehrere Tony-Nominierungen sowie einen Daytime Emmy für seine Sprecherarbeit. 
  • Nach einem schweren Schlaganfall im Jahr 2012 war er körperlich eingeschränkt, arbeitete aber weiterhin als Sprecher und blieb der Schauspielwelt verbunden. Seine Autobiografie „Vagabond“ erschien 2025.
  • Laut Polizeiquellen sind Beamte Dienstagnacht, dem 25. August 2026 um 23.23 Uhr zu seinem Haus gerufen worden. In dem Fall wird bislang kein Fremdverschulden vermutet. 

 

Timothy James „Tim“ Curry wurde am 19. April 1946 in Grappenhall, Cheshire, England, geboren. Sein Vater war Geistlicher bei der britischen Royal Navy, seine Mutter arbeitete als Schulsekretärin. Schon als Kind zeigte Curry großes Interesse an der Bühne und trat unter anderem als Sänger und in Schulaufführungen auf. Später studierte er Englisch und Schauspiel an der University of Birmingham. Von seinem schweren Schlaganfall im Jahr 2012 konnte sich Tim Curry nie vollständig erholen. Bis zum Schluss war er an einen Rollstuhl gefesselt. 

 

Vielseitiger Künstler

Curry etablierte sich anschließend als vielseitiger Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler. Wegen seiner markanten Stimme war er auch ein begehrter Synchronsprecher und veröffentlichte Curry auch mehrere Musikalben. 2025 veröffentlichte Curry seine Memoiren „Vagabond“, in denen er auf seine außergewöhnliche Karriere und seinen Umgang mit den gesundheitlichen Folgen des Schlaganfalls zurückblickte.

Bedeutung für die queere Community

„The Rocky Horror Picture Show“ gilt nicht nur Kultfilm, sondern auch als Safe Space: Der Film entwickelte sich zu einem Kultphänomen, das insbesondere für viele LGBTIQ+-Menschen zu einem wichtigen Ort der Selbstentdeckung und Gemeinschaft wurde. Zuschauer konnten dort Geschlechtsidentität, Sexualität und Individualität feiern, ohne sich den üblichen gesellschaftlichen Erwartungen unterordnen zu müssen.

Curry selbst wurde dabei zur Symbolfigur. Obwohl seine private sexuelle Orientierung immer wieder Gegenstand von Spekulationen war, hat Curry sich nicht öffentlich eindeutig als schwul oder bisexuell bezeichnet. Er sprach stattdessen wiederholt über die Bedeutung von Individualität und davon, Menschen nicht in Kategorien einzuordnen.

Tim Curry starb am 25. August 2026 im Alter von 80 Jahren in Los Angeles. Mit ihm verlor die Film-, Theater- und Popkultur einen außergewöhnlichen Darsteller, dessen Dr. Frank-N-Furter zu einer der prägendsten Figuren der queeren und internationalen Filmgeschichte wurde.

 

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