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Studie: Trans*, inter und nichtbinäre dreifach diskriminiert
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Hilfe gegen Diskriminierung Hessen fördert Netzwerk im ländlichen Raum

tb - 24.08.2026 - 18:15 Uhr
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Das Land Hessen unterstützt die Arbeit des Antidiskriminierungsnetzwerks Südhessen (AdiNet Südhessen) mit rund 100.000 Euro. Staatssekretärin Katrin Hechler übergab den Förderbescheid am 24. August beim Christopher Street Day in Bensheim an den Trägerverein Fabian Salars Erbe – für Toleranz und Zivilcourage e. V. Die Förderung läuft von April 2026 bis Ende März 2027.

Das Wichtigste im Überblick

  • AdiNet Südhessen erhält vom Land rund 100.000 Euro.
  • Träger des Projekts ist der Verein Fabian Salars Erbe.
  • Die aktuelle Förderperiode läuft von April 2026 bis Ende März 2027.
  • Ein Schwerpunkt liegt auf der Vernetzung im ländlichen Raum.
  • Geplant sind Treffen, digitale Formate, Aktionstage und Angebote zur Antidiskriminierungsarbeit.

Netzwerk für den ländlichen Raum

AdiNet Südhessen vernetzt seit 2019 Menschen und Organisationen, die sich gegen Diskriminierung engagieren. Nach Angaben des hessischen Sozialministeriums bringt das Netzwerk Vereine, Institutionen, Projekte und weitere Interessierte zusammen, bündelt Ressourcen und stärkt die Sichtbarkeit im ländlichen Raum.

In der aktuellen Förderperiode sollen Akteurinnen und Akteure außerhalb der größeren Städte durch regelmäßige Treffen enger miteinander verbunden werden. Ergänzend sind digitale Austauschformate und Newsletter vorgesehen.

Austausch, Sichtbarkeit und Empowerment

Zu den geförderten Maßnahmen gehören unter anderem FLINTA*-Brunches. Die Angebote richten sich an Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nichtbinäre, trans und agender Personen und sollen Austausch, Vernetzung und gegenseitige Unterstützung ermöglichen.

Darüber hinaus sind fachliche Formate, Aktionstage und Öffentlichkeitsarbeit geplant. Damit soll Antidiskriminierungsarbeit in der Region sichtbarer und leichter zugänglich werden.

Arbeitswelt im Fokus

Ein weiterer Schwerpunkt ist Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt. AdiNet Südhessen will dazu Austauschformate für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer anbieten. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln, regionale Kontakte zu stärken und Handlungsmöglichkeiten gegen Benachteiligung bekannter zu machen.

Hechler würdigte die Förderung zugleich als Anerkennung für das Engagement des Vereins und aller Beteiligten, die sich für Menschenrechte, Vielfalt und eine diskriminierungsfreie Gesellschaft einsetzen.

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