Kunsthaus Rhenania Köln Kunst als Brücke, Kunst als Wahrnehmung
Kunst kann Wahrnehmung verändern und unterschiedliche Lebensrealitäten miteinander verbinden. Genau dort setzt „NeuroNoise“ an. Die performative Ausstellung im Kunsthafen Köln widmet sich Neurodiversität, Identität und gesellschaftlicher Teilhabe. Pascal Behrendt, John Herman, evdokia michailidou, Lala Randela und Jane Spunk arbeiten mit Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installation, Performance, Sound Poetry und Videokunst. Interaktive Formate machen verschiedene Wahrnehmungsweisen durch Bewegung, Berührung und Klang erfahrbar.
Besonders Jugendliche werden in Workshops, Diskussionen und künstlerische Prozesse einbezogen. Zugleich rückt die Ausstellung Mobbing, Ausgrenzung und Machtstrukturen in den Blick. Subkulturelle Räume erscheinen dabei als Orte für Zugehörigkeit, Selbstfindung und Empowerment. Musik gehört ebenfalls zum Konzept: Tylee And The Gang bringen energiegeladenen Punkrock ein, während das Duo Blarg Indie, Psychedelic, Post-Punk und Pop zu eigenwilligem Outsider Pop verbindet. So entsteht ein offener Erfahrungsraum, der Vielfalt nicht nur zeigt, sondern praktisch erlebbar macht und Kunst als Werkzeug für Empathie, Selbstwirksamkeit und gesellschaftlichen Dialog für Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven dauerhaft öffnet.
Ab dem 19.08.2026, Kunsthafen im Kunsthaus Rhenania, Köln