Arp Museum Remagen Spiegel menschlicher Sehnsüchte, Ängste und Utopien
Der Blick ins All war nie nur Wissenschaft. Im Arp Museum Bahnhof Rolandseck wird er ab Juli 2026 zum Spiegel menschlicher Sehnsüchte, Ängste und Utopien. Die Ausstellung „Zu den Sternen! Weltraum und Weltflucht seit der Moderne“ versammelt rund 100 Werke von der Moderne bis zur Gegenwart und fragt, warum der Kosmos bis heute als Projektionsfläche für andere Lebensentwürfe dient. Ausgangspunkt ist auch das frühe 20. Jahrhundert, als der Halleysche Komet apokalyptische Fantasien befeuerte und neue astronomische Erkenntnisse die Kunst elektrisierten.
Gezeigt werden unter anderem Arbeiten von Hans Arp, Max Ernst, Hannah Höch, El Lissitzky, Joan Miró, Man Ray, Sophie Taeuber-Arp und Odilon Redon. Gegenwartspositionen von Yael Bartana, Katharina Sieverding, Thomas Ruff, Emma Talbot sowie John Wood und Paul Harrison erweitern den Blick auf Raumfahrt, Ressourcen und Gegenwartskrisen. Die Schau läuft bis zum 10. Januar 2027.
Ab dem 10.07.2026, 19.00 Uhr Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Remagen