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Happy Birthday Lizzo Karriere, queeres Engagement und viel Sexpositivität

Von ms - 27.04.2026 - 12:00 Uhr
Happy Birthday Lizzo
Foto: IMAGO / SOPA Images
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Melissa Viviane Jefferson, besser bekannt unter dem Künstlernamen Lizzo, wurde am 27. April 1988 in Detroit, Michigan, geboren. Die queere Vollblut-Rapperin feiert zusammen mit der queeren Community heute ihren 38. Geburtstag. 

Das Wichtigste im Überblick:

  • Lizzo (Melissa Viviane Jefferson), geboren am 27. April 1988 in Detroit, ist eine queere Rapperin und Musikerin.
  • Karriere: Durchbruch 2019 mit dem Album „Cuz I Love You“, Hits wie „Juice“ und „Truth Hurts“, mehrere Grammy Awards.
  • Kontroversen: 2023 wurden Vorwürfe von Mobbing und Belästigung gegen Lizzo erhoben, die sie bestritt. 2024 deutete sie ein Karriereende an.
  • Sexualität: Lizzo beschreibt sich als pansexuell und setzt sich für queere Sichtbarkeit und Selbstakzeptanz ein.
  • Engagement: Aktiv in der LGBTIQ+-Community, unterstützt Pride und fördert durch ihre Musik Themen wie Körperpositivität und Diversität.

Kleine Welt für ein „Big Grrrl“

Bereits in ihrer Jugend entwickelte sie eine Leidenschaft für Musik, insbesondere für Gesang, Rap und Flöte – ein Instrument, das sie seit der Grundschule spielt. Mit zwölf Jahren zog sie nach Houston, Texas, wo sie aktiv in der lokalen Hip-Hop-Szene wurde. Lizzo begann ihre Karriere in Houston als Teil verschiedener Rap- und Hip-Hop-Gruppen, darunter „The Chalice“. 2010 zog sie nach Minneapolis, Minnesota, um ihre Solo-Karriere zu verfolgen. Dort veröffentlichte sie ihre ersten Mixtapes, darunter „Lizzobangers“ (2013), das von Kritikern positiv aufgenommen wurde und ihren Ruf als energiereiche, talentierte Performerin festigte. 2014 erschien ihr zweites Studioalbum „Big Grrrl Small World“.

Durchbruch und Mainstream-Erfolg

Der internationale Durchbruch gelang Lizzo 2019 mit ihrem Album „Cuz I Love You“. Singles wie „Juice“ und „Truth Hurts“ katapultierten sie an die Spitze der Charts, wobei „Truth Hurts“ besonders für ihren Erfolg in den USA bekannt wurde und mehrere Wochen die Billboard Hot 100 anführte. Die Mischung aus Pop, Hip-Hop, Soul und Funk sowie ihre charismatische Bühnenpräsenz machten Lizzo zu einem der auffälligsten Gesichter der zeitgenössischen Musikszene. Für „Cuz I Love You“ wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter Grammy Awards in den Kategorien Best Urban Contemporary Album, Best Pop Solo Performance und Best Traditional R&B Performance. 2023 erklärten mehrere Tänzerinnen ihres Teams, sie seien von Lizzo gemobbt, sexuelle belästigt und diskriminiert worden. Die Rapperin selbst bestritt alle Vorwürfe und bezeichnete sie als „unglaublich“. Im März 2024 deutete Lizzo online dann ihr mögliches Karriereende an.

Sexualität und Sexpositivität 

Lizzo hat sich immer wieder offen über ihre Sexualität geäußert. Sie beschreibt sich als pansexuell und hat mehrfach betont, dass sie sich von Menschen unabhängig von deren Geschlecht angezogen fühlt. In Interviews und auf sozialen Plattformen spricht sie offen über ihre Beziehungen, ihre Liebe zur Selbstakzeptanz und die Wichtigkeit, sexuelle Identität nicht zu verstecken. Sie ist damit zu einer bedeutenden Persönlichkeit innerhalb der LGBTIQ+-Community geworden, die Sichtbarkeit für queere Menschen schafft.

Engagement für die Community

Neben ihrer Karriere setzt Lizzo sich aktiv auch für LGBTIQ+-Rechte ein. Sie nutzt ihre Reichweite in sozialen Medien, um über Themen wie Gleichberechtigung, Selbstliebe und Akzeptanz zu sprechen. Lizzo hat öffentlich ihre Unterstützung für Pride-Veranstaltungen gezeigt und tritt regelmäßig bei Events auf, die die queere Community feiern. Ihre Botschaft der Inklusivität und Selbstermächtigung – „Love yourself, no matter what“ – hat besonders bei queeren Menschen großen Anklang gefunden.

Zudem nutzt Lizzo ihre Musik, um Diversität und Körperpositivität zu thematisieren. Songs wie „Juice“ und „Good as Hell“ ermutigen ihre Zuhörer, Stolz auf sich selbst zu sein und sich nicht den gesellschaftlichen Normen zu unterwerfen. Durch diese Kombination aus Sichtbarkeit, Engagement und künstlerischem Ausdruck gilt sie bis heute als eine zentrale Stimme für die Community. So schnell wird Lizzo nicht verstummen.

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