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Lithgow bleibt als Dumbledore

Kritik an J.K. Rowling Trotz Bedenken: John Lithgow bleibt als Dumbledore

tb - 19.03.2026 - 15:30 Uhr
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John Lithgow: Magier mit Rückzieher-Gedanken. Der Schauspieler wollte sich wegen trans* feindlichen Äußerungen von  J.K. Rowling aus Harry-Potter-Serie zurück ziehen, aber entschloss sich dann doch zu bleiben wie er nun erklärt.

 

Dumbledore fast zauberlos

Stellen Sie sich vor, das neue Harry-Potter-Serienuniversum hätte beinahe auf John Lithgow als Dumbledore verzichten müssen – und das nicht etwa wegen eines zu engen Zauberumhangs oder magischer Fauxpas am Set. Nein, Lithgow hat öffentlich eingeräumt, er habe ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, dem Zauberstab den Rücken zu kehren. Grund dafür sind die offen trans* feindlichen Äußerungen der allseits bekannten Buchautorin J.K. Rowling. Die Casting-Bombe platzt gerade als die Serie voller Vorfreude von Fans erwartet wird.

 

Offener Aufstand am Set

Lithgow machte klar: Er bleibt, aber nicht ohne Widerstand. Der Emmy-Preisträger bekennt, dass er Rowlands Haltung als „unverständlich“ und „verletzend“ empfindet und sich bewusst ist, dass ihn nun jede Pressekonferenz, jeder rote Teppich und wahrscheinlich sogar sein eigener Briefkasten auf das Thema ansprechen wird. Damit steht Lithgow in prominenter Gesellschaft: Auch andere Darstellerinnen und Darsteller der kommenden Serie wie Nick Frost (Hagrid) und Paapa Essiedu (Snape) positionieren sich ganz klar gegen Rowlands Botschaften. Essiedu unterzeichnete eine Erklärung mit 400 Medienschaffenden, in der die Rechte von trans* Personen eingefordert werden. Selbst ehemalige Harry-Potter-Stars wie Daniel Radcliffe und Emma Watson setzen sich medienwirksam für Inklusivität und eine diskriminierungsfreie Zauberwelt ein.

 

Auch emotionale Nebenwirkungen

Lithgows jüngste Filmpartnerin, trans* Star Aud Mason-Hyde, gestand, Lithgows Mitwirken bei Harry Potter sei für sie „irgendwie verletzend“ – ein Statement, das beweist: Auch abseits von Social-Media-Battlefields ist das Thema nah am Alltag der Betroffenen angekommen. Lithgows Werdegang in queeren Filmprojekten wie „Love is Strange“ sorgte bislang für Sympathiepunkte – nun erlebt er, wie schwierig es sein kann, Beruf und Wertehaltung zu balancieren.

 

Der Fluch der Buchautorin

Die Kontroverse um J.K. Rowlands Social-Media-Auftritte zieht seit Jahren weitere Kreise: Mal behauptet die Autorin, trans* Frauen seien „Männer in Kleidern“, mal verklärt sie die Gleichstellung vor Gericht ins Gegenteil. Zuletzt gab sie Donald Trumps Wahlsieg Applaus. Zahlreiche Fans und Kolleginnen sowie Kollegen empfinden dies als Verrat am Kern der „Harry Potter“-Welt: Der Sieg von Vielfalt über Einfalt.

 

Magie mit Zugeständnissen

Die Hexenkessel brodeln weiter: Wird Lithgow der Serie am Ende mehr nutzen oder schaden? Fest steht – Zaubern ohne Stellungnahme ist für die Stars unmöglich geworden. Vielleicht bleibt die wichtigste Frage jetzt: Hat Dumbledore künftig nicht nur einen Zauberhelm, sondern auch eine Regenbogenfahne in der Tasche?

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