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"Coronation Street": Serienende für den schwulen Vikar
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Dramatisches Aus für Liebling "Coronation Street": Serienende für den schwulen Vikar

kw - 06.01.2026 - 18:30 Uhr
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Der Schock sitzt tief: Daniel Brocklebank, Publikumsliebling und queerer Vorzeige-Vikar aus „Coronation Street“ einer Soap in UK, hat nach elf Jahren seinen letzten Auftritt – und das auf höchst dramatische Weise.

 

Abschied in Flammen und Tränen

Nach über einem Jahrzehnt auf den berühmten britischen Kopfsteinpflasterstraßen gaben „Corrie“-Fans den wohl bekanntesten Geistlichen der Soap, Billy Mayhew, verloren. In einem spektakulären Crossover zwischen „Coronation Street“ und „Emmerdale“ endete Billys Reise tödlich – ein Crash, ein explodierender Minibus und ein Abgang, wie ihn nur das Fernsehen inszenieren kann. In einer Szene, die noch lange für Gesprächsstoff sorgen wird, wurde Billy erst gerettet und dann doch grausam im Wagen gelassen.

 

Elf Jahre echtes Soap-Gefühl

Daniel Brocklebank ließ seine Fangemeinde nicht im Dunkeln tappen: Mit einer emotionalen Videobotschaft bedankte er sich und schwärmte von „elf Jahren voller Erinnerungen“. Auch privat bleibt der Schauspieler Manchester und seinen Freundinnen und Freunden aus dem Ensemble eng verbunden. Der Brite reflektierte sogar die Debatte um queere Rollen am Set: Während Brocklebank offen schwul ist, spielte sein TV-Gatte Paul (Peter Ash) einen schwulen Charakter als heterosexueller Schauspieler und löste so erneut Diskussionen um Authentizität in der Besetzung aus.

„Wenn ich als schwuler Mann keine heterosexuelle Rolle bekäme, wäre das ebenso falsch wie umgekehrt“, so Brocklebank in seinem Abschiedsgespräch mit Fans.

 

Ikonische Charaktere und wichtige Geschichten

„Coronation Street“ hat sich seit Jahren als Vorreiterin für die Sichtbarkeit queerer Themen im Mainstream bewiesen. Billys Geschichten bewegten sich stets am Puls der Zeit: Seine Liebesleben, sein Kampf um gesellschaftliche Akzeptanz und zuletzt sogar eine Ehe, die durch Krankheit und Tod überschattet wurde. Erst vor wenigen Wochen verabschiedete sich Pauls Darsteller unter Tränen – auch sein Serientod sorgte für Furore. Die Seifenoper setzt damit weiterhin Maßstäbe für Diversität auf dem Bildschirm und bricht mit klassischen Erzählmustern.

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